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6,1,b (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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Bellenz, Bollenz und Rivicra. 1649. 1650. 1481

eingesezt, daß bei Begräbnissen kein so großes Geld aufgewendet werden solle. Allein auf die Vor-^ u»g des ErzpriesterS, daß dieses sein größtes Regale, sein Einkommen auch sonst geschmälert, auchWinand gezwungen sei, so große Kosten inTortschcn und Kerzen" aufgehen zu lassen, im Durchschnitte'u von einer Leiche kaum ein Ducaten zufließe und jenes Verbot ihn nöthigen würde, von Bellcnz ein^undhaus und andere ueeo88»riu zu fordern, hat mau die Sache unterlassen. Ibid. n. Die^ zu St. Johann klagen, daß die Gemeinde Bellcnz sie anhalten wolle, den Bach Dragonata

de» ^)^n unmöglich sei; sie bitten auch zugleich um das gewöhnliche Almosen

dess ^ die ihnen mit Vorbehalt der Genehmigung gegeben werden. Den Interessenten wird in-

Vach vollends zu säubern, bei 5t) Kronen Buße. Ibid. o. HZ». Die Jntcres-" der WuhruiigcnBrunon" klagen, daß die von den obcrn Wehren gegen Carasso die PflichtigenErst^" Sporeil nicht macheu und dadurch auch sie fortzufahren hindern. Daher wird den

^ ttn hxj 50 Fronen Buße geboten, bis künftigen Februar ihre Arbeit zu beginnen; auch wird den^ ^^lancn befohlen, dieselbe im Unterlassungsfälle auf Kosten der Interessenten machen zu lasse».

der bei dem Werke sich bethätigt, werden für den Tag 4t) Schillinge auSgcsezt. Ibicl. x.cejse' ^ Gemeinde Bellcnz beschwert sich, daß wir ohne ihre Drcigeschworncn proecssircn und die Pro-Lanvschrciber abfassen lassen; es sei dicß gegen ihre Freiheiten und ihr rothcS Buch. Diese^ werde fällt in den Abschied. Uiill. g. k5I Der Landschreibcr Bcroldingen gibt Rechnung über^ Bellenz. Die ganze Einnahme erzeigt 779 Kronen. Ibicl. r. 152. Laut der vom Fiscalücc üestelltcu Rechnung bcliefeu sich die Buficnaceordc auf 9695 Pfund. Die dreiunddreißig Bußcn-Commissärs Stuljz betrugen im ersten Jahre seiner Amtsverwaltung 809 Pfund 3 Schillinge.Ziagen also die Orte 3231 Pfund 13 Schill., von diesen 269 Pfund 18 Schill. Die^ Ausgabe eines Gesandten war 67 Kronen 18 Schill. Ibid. 8. Ali. Auf das Gesuch der Väterivurdc mit Hinsicht auf die Thcurung des Gctraidcs und die große Zahl der Convcntbrüdcr^ ^^uoscn von 12 Kronen gewährt. Ibid. t. 151. Johann Z'graggcn von Uri, Castellan^rte ^ vernehmen, daß ihm seit einiger Zeit auf den Mauern zwischen dem Schloß und der

Heruntcrwerfen von Steinen und Gemäuer durch böse Buben viel Schaden geschehe, und daß

^^chchfen werden könne, wenn die von der Porte gegen das Schloß führende Thürc gesperrt^ Ibid. u.

^ Nidwaldcn empfiehlt, bei dem für den Landvogt zu Bollenz wider Statthalter Muginoju bleiben und dem Mugino kein Gehör zu geben. Absch. 21. c. Die Abgc»^g»ü Bcllcnz führen Beschwerde: 1) daß der Großweibcl von Bellen; sich mit seinem Solde nicht^e .^^iungen und Pfändungen erst dann vornehme, wenn mehrere zusammen zugleich abgemacht^!cr ""uen, dann aber doch für jede einzelne sich ganz bezahlen lasse, wenn er abwesend sei, keinen^le ^ ^ Verrichtungen anstelle, die armen Leute oft mit Schelten, Schlage» , Stoßen miß-^ft n ^ Büchse gegen sie hebe; ferner habe der Großweibcl der von der JahrrechnungSgcsandt-^ Ta ^' Bekanntmachung nicht Statt gcthan, sondern die Grida abgerissen; auch öffne er spät

^ ^>e Thorc und schließe sie frühe, zn merklichem Schaden der Einwohner, besonders der Werk-

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