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6,1,b (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1379
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Vier ennetbirg. Vogteicn überhaupt. 1379

dürften die wälschcu Vogteicn immerhin noch einen billigen Beitrag zahlen, um soda sie nach dem neuen Defcnsionale wegen ihrer Entfernung kaum in den Fall kommcn werden,zu leisten. Indessen wird die Angelegenheit all lokvronämn genommen. Absch. 653. b.)- Ein Schreiben der Landschaft Lauis muthet den Orten zu, die der Landschaft auferlegte Auö-^inannschaft eintretenden Falls auf der Orte Kosten zu unterhalten. Ein freches und unanständigesLehren. Absch. 663. i. ISÄ. (1677). Aus einem Memorial hat sich ergeben, daß LauiS für Aus-hien'"^ Abtheilung der wenigen nach Basel bestimmten Auszügcr 2560 Kronen verausgabte, daß"»t eine Rcmedirung sehr nöthig ist. ES wäre wohl das Beste, den wälschcu Vogteicn statt der Aus-^ c>ne gewisse Geldsumme zu Händen der Orte und der KricgSkasse aufzulegen. Daher wird dens. ^isten geschrieben, es soll zur Gränzbcsezung der halbe Theil des ersten Auszugs in Kriegöbercit-sehc Ober- und Untergcwchr und Munition und wenigstens drei Monat Sold vcr-

^ und die übrige Mannschaft für die drei auferlegten Auszüge beschrieben und marschfertig gemachtspr Landschaft anhcimgcstcllt, für den ersten Monat statt der Mannschaft einen ent-

sende» Geldbeitrag zu leisten, nämlich für jeden Mann fünf Louisthalcr; es würde so die cnnct-

/H'iche Mannschaft einen Monat später abmarschiren müssen, als diejenige der deutschen Vogteicn, wobeiit

ße g.j. , ' " ' ' >, . ... ., - ^

^ gewinnen, den Auszug ohne Kosten in aller Kominlichkeit zu veranstalten. Absch. 666. r.

(>678). Sogleich bei der Ankunft in Lauiö wurde den Vorgcsezten von Lauis und Mcndris

""dlich, denjenigen von Luggaruö und Mainthal schriftlich angezeigt, daß vor der Rükkehr die von der, ^öung ^ Baden ihncir auferlegten 1000 Thaler in die KricgSkasse bezahlt sein müssen. Allein bei-^ vier Wochen giengcn vorbei, ohne daß Lauiö und McndriS ihre Pflicht erfüllten. Die Gesandt-h., begaben sich nach Luggaruö und erwarteten, daß Abgeordnete von Lauiö und Mcndris das Geldsich ^ wie sie versprochen hatten; die Abgeordneten kamen, aber ohne das Geld, entschuldigten

keine Vollmacht erhalten zu haben. Man wies sie daher an, den Gesandten von Zürich, Luccrn und^eld^^ ^ begeben und einige Tage wegen Gränzstrcitigkciten dort verweilen werden, das

ble k ^ ^bändigen; wenn dicß nicht geschähe, würden die Gesandten ans des Landes Kosten dort ver-ch»^" "ud endlich zilr Ezsccution schreiten. Auf ihre Bitte um Bewilligung eines Termins gestattete mandiesi. ^uge, innerhalb welcher sie die Landschaften versammeln könnten. Statt aber nach Verfluß^>c» ^ erlegcil, antworteten sie, sie hätten vor vier oder mehr Wochen die hohen Obrig-

be>.,Erlassung der Kricgsstcuer gebeten, Zürich gebe sich zufrieden, wenn die Hälfte auf Vcrenatagdie Schwhz verlange gar nichts, von andern hoffen sie dasselbe. So schimpflich wollten aber

^icht abweisen lassen, schritten also zur Execution, hätten jedoch auch damit nichts er-

^iche's^"" selbst bei der angeordneten Versteigerung Angebote gemacht hätte; denn

psg . thun wagten die Landesangchörigcn nicht. Alles dieses gäbe wohl Grund genug zu exem-^ ^^strafung; allein die Ursache des Vorganges liege weniger im Ungehorsam als in der üblen^ ^ Abänderung sehr bedürfe. Luggaruö erlegte statt 250 Thalcr nur 156'/<, unter^^kkcncr gewisser Ortöstimmcn. Mainthal wollte gar nichts zahlen. Absch. 700. o.

^astc ^^igcgcn dem Begehren des Gesandten von Zug, das dortscitige Betrcffniß der deu Land-de>i g" ^^iien des Baslcr Zuzugs auferlegten 1000 Thalcr selbst nach Hause zu nehmen, die Mehrheit^chcr Gesandten damit beauftragte, so nahm dicß crstcrcr unter Protestatio« in den Abschied.