Druckschrift 
6,1,b (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
Seite
1354
Einzelbild herunterladen
 

1354

Freiämter.

gebracht, daß ihnen für ihre Mühe und Arbeit während der leztcn Kriegsunrnhen bereits bei der lcchjährigen Nechnungöftellung eine Rceompens geschähst worden sei, weswegen die Sache in den Abschied ichnominell wird. Absch, 246. k, IklS (1658). Auf Antrag von Zug wird dein Landschrciber Z>»°lauben als Landeshauptmann aufgetragen zu überlegen, wie die Mannschaft der Freiämtcr besser»'^Munition zu versehen sein mächte. Absch. 261. 1. Ii4<» (1658). Indem eine dreifache Abordinu'fans den Freiämtern ein Schreiben einbringt, zwei Bitten enthaltend, cinestheilö um Munition im 8^eines Bruches, anderntheilö, daß keine Mannschaft der Frciämter als Besazung iil Städte verlegt, sondc»'die ganze Mannschaft beisammen gelassen werden möchte, wird in Bezug auf die Besazung von Bad^>Bremgarten und Mellingen erinnert, daß Zug und Schwhz wegen der 156 Mann noch keinen Beschsgefaßt haben, daher beschlossen, daß die Obrigkeiten diese Sache nochmals in Bcrathnng nehmen soll^'und daß den Bewohnern der Freiämtcr alle Unterstüzung zuzusichern sei. Absch. 262. I. I tk7. (165V-Landammann Jmfeld erneuert das Gesuch, den Jakob Wirz, alt-Landvogt der Freiämtcr, für die»"Kriege aufgewendete viele Mühe und Kosten zu entschädigen. Uml. u. 4S8. (1656). Das BegehtBillmergcns, zur Erinnerung an sein Wohlverhaltcn im leztcn Bcrner Treffen eine eigene Fahne ^Ehrenzeichen führen zu dürfen, wird i-okureullum gcilommeu. Absch. 28-1. >v. 141» (1656). ivier Ausschüssen der Frciämter wird auf die Bitte, daß die zweite Hälfte derbcwüßtcn Anlag" nach^ !lassen und ihnen überhaupt gegenüber Zürich die Hilfshand geboten werde, gerathen, die Unmöglich^der Zahlungsleistung vorzustellen; auch werden sie dem Landschreibcr zur Fürbitte empfohlen. Abs^286. e. liitt. (1656). Der Landschrciber berichtet, daß die Ausschüsse der Stadt Bern von»^um Hilfe gemahnt seien, und frägt, wie er und sein Bruder, der Landvogt zu Baden, sich verhaltsolle». (S. Absch. 267. b.). Kil (1656). Den Untcrthancn der Freiämtcr, die vom Landvogtdie ihnen von Zürich aufgelegte Kricgsstcucr bedrängt werden, soll man Frist zu verschaffen suchen, da ^den katholischen Orten auch noch nichts an die Kricgskostcn geleistet worden ist. Absch. 661. v. 4^" >(1666). Hauptmann Karl Püntincr fordert die Bezahlung der von seinem Vater als Eommandant ^Bremgartcn 1655 aufgewendeten Kosten und Entschädigung der geleisteten Dienste und gibt zugleichüber die verlangte Specificatio». Heimbringen. Absch. 666. III. Kitt. (1661). Mellingen b>l^um Hilfeleistung an die 61-16 Gulden Aufwand im leztcn Kriege und um Erlassnng der seinemheiß bei der testen Huldigung in Baden auferlegten Rccognition. In Erwägung, daß Mellingen ^wichtiger Paß sei, wird das Gesuch empfehlend in den Abschied gcsezt. Absch. 622. o. 44»1Die von Uri vorgebrachten Ansprüche deö Sckelmcisters Püntincr, gewesene» Commandanten zugarten, auf Entschädigung fallen in den Abschied. Absch. 627. xx. 4i»4 (1661). Die abgcbroä)^Rcußbrükc in Mellingen wieder herzustellen wird zur Zeit noch bedenklich erachtet. Bezüglich derRingmauern, erlittenen Kriegskostcu wird bei Gelegenheit einer allgemeinen Tagleistung verhandeltden. Absch. 361. k. 4<j<» (1661). Denen von Mellingen wird ab Seiten der V katholische»^Lucern, Uri, Schwhz, Untcrwaldcn und Zug an den bei den jüngsten Unruhen an ihrer Brüte erli»^Schaden je 22 Gulden zu verabfolgen zugesagt. Absch. 646. k. 1417 (1662). Die Stadtmag die im Kriege halb abgcdcktc Rcußbrükc wieder herstellen und soll ihr dafür das versprocheneverabfolgt werden. Absch. 647. u. 41»8 (1662). Zürich dringt auf die rükständigc accordirtestcucr aus den Freiämtcr» und erinnert an die gleichartige Forderung des Ulrich Hanauer von Mell^'