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6,1,b (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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Baden.

Bau ohne großen Schaden nicht stille gestellt werden könne, erinnerte Schwhz, daß im Januar nur vo»einer Erweiterung der alten Kapelle, nicht von Erbauung einer neuen Kirche die Rede gewesen sei, Zür^Bern und GlaruS aber bezogen sich auf alle Schritte, die gethan wurden, die Einwilligung dazuerlangen. Hierauf machten die katholischen Stände den Antrag, die alte Kapelle soll vorerst auf K^beider Konfessionen reparirt, dann mit allen Dependenzen und Einkünften den katholischen Angehörtals ausschließliches Eigenthum abgetreten werden; unter dieser Bedingung möge die neue Kirchegebaut werden. Stadtschreiber Kaspar Hirzel von Zürich wies nach, wie seit dem Landfrieden die KaP^zu Tägerfelden den Evangelischen von Tägerfeldcn und Endingen, dagegen die Kirche zu Endingcnkatholischen Religionögenofsen beider Orte zugctheilt gewesen sei, die Leztcrn also nach der Vollstbereits den Vorthcil genossen hätten, der neue Kirchenbau so wenig als der Kirchcnbau zu Scherzi"^und 16(19 zu Frauenfeld dem Landfrieden entgegen, vielmehr demselben und dem Abschied vom Novcw^165t gemäß sei. Allein die katholischen Stände entschuldigten sich, nicht weiter instruirt zu sein, und ^dificirten ihre Forderung endlich nur dahin, die Evangelischen sollen nicht verbunden sein, zur Rcpara^der Kapelle mitzuhelfen, mögen auch die von ihnen an die Kapelle gemachten Stiftungen wieder an >ziehen; dabei werde der Priester Zeit und Stunde seines Gottesdienstes so einrichten, daß der evaugel'^Gottesdienst dadurch nicht gestört sei. Absch. 358. i. 32!». (1662). Was durch einen Ausschuß ^V katholischen Orte am Ende der Tagsazung mündlich mit den Zürcher Gesandten wegen der KircheTägerfelden und des Schloßbaues zu Baden ist verhandelt worden, werden die Gesandten zu refer>^wissen. Ibicl. II. 331». (1662). Es bleibt mündlicher Relation überlassen, was über den Kirche»^zu Tägerfeldcn und anderes mehr in besondern (katholischen) Confercnzcn verhandelt wurde. (S-88.). 33 ». (1662). Wegen der Anstellung eines Pfarrers für die katholischen Einwohner vonfelden und beiden Endingen ab Seiten der Stift Zurzach als Collator wurde der Amtmann der Smündlich einvernommen. Aber der Bischof von Constanz machte schriftlich gegen die der Stift ge>»aZumuthung Einsprache, warnte besonders vor Uebereilung. Im Gegcnsaz damit empfehlen ihr die ^Erwägung des Bedürfnisses. Idisi. vv. 332. (1662). Gegen däö Ende der Tagsazung, als ^schon verreist war, machten im Auftrag der katholischen Orte die Standeögesandten A. Sonnen^'Beßler und Jmfeld den Evangelischen die Zumuthung, wegen Abtretung der Kapelle in Tägerfelden "Reparaturen in Baden keine Difficultäten zu machen; man werde wegen der für den Priester infelden anzusezenden Stunden ebenfalls sich nach der Bequemlichkeit der Evangelisclfbn richten.wurde evangelischer Seitö erinnert, wenn sie solche Forderungen mache», müsse man für die Evangc^ ^auch Ocffnung der Kirche zu Endingen um so mehr verlangen, als die neue Kirche zu Tägerfelden ^den Evangelischen auf eigene Kosten erbaut worden sei; jedenfalls sollte vor allem aus die Eindeku»g^Gebäudes von den katholischen Orten zugestanden werden. Die Gewährung des Festungöbauö zusei eine sonderbare Zumuthung. Da es hierüber zu keinem Schlüsse kam, bericthen sich die ^gelischen Gesandten, wie die Zudekung der Kirche durch Leute aus den Gebieten von Zürich und ^bewerkstelligt werden möchte und wie man entgegen der von den katholischen Orten in Bezug ,Kirchenbau zu Tägerfelden, die Befestigung von Baden, die Ersezung der Kricgökosten des Buueru^die Verweigerung der dem Landvogt von Glarus im Rhcinthal zu leistenden Huldigung, daö b>^dorfische Geschäft, die hinterrüks geschehene Arrestirung des Salzes in Klingnau u. a. m. bew>^'