August 1679.
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dämlich die Kirche zu Landrevillc, zur Schlcißung vcrurthcilt wurde und nur noch Couchcö, Braune und^lugnh übrig sind, deren crstcrc die beiden lcztern erhalten muß. Die mildrciche Beisteuer der cvan-3klischen Orte ist bereits zu Proccßkostcn für den Besiz der noch übrigen Kirchen verwendet. Wenn noch1500 Franken nachgesandt werden, kann der Proeeß zu glüklichcm Ziele gebracht werden. Dieses Gesuchin den Abschied genommen, l. Der Pfarrer Johann Wirth von Hcrbishofen im Algau dankt fürlue empfangenen 100 ReichSthalcr Geschenk. K. Der Bcttag wird auf Donnerstag den ZI. August an-6^ezt. I,. Auf das von Genf besonders an Zürich und Bern gerichtete Schreiben wird geantwortet, manhabe mit Bedauern vernommen, was der Stadt Genf von Frankreich wegen ciueö Residenten, der daselbst- königliche Paket empfange, begegnet sei, wolle aber hoffen, daß auf Genfs Schreiben davon abgelassenu»d wie bisanhin ein Bürger von Genf damit beauftragt werde, sei auch bereit, zur Untcrstüzung desBegehrens ein Schreiben an den König, an Pompone und an Gravcl zu richten.
Conferenz der die Vogteien Bellenz, Bollenz nnd Rioiera regierenden Hl Orte.
Brunnen. 8. August.
LandcSarchiv Nidwalde».
Gesandte: Uri. Sebastian Muheil», Landammann; Joh. Karl Emmanuel Beßler, Panncrherr;
Johann Wipflin, Gesandter nach Bellcnz. Schwhz. Franz Ehrler, Landammann; KasparAbhberg, Landeshauptmann und alt-Laudammann; Joh. Gilg Jmling, Statthalter; Johann Abcgg, Ge-sandter nach Bellen;. Nidwaldcn. Franz Ackermann, Landammann; Hans Ulrich Barmcttlcr, Gc-^udter nach Bellcnz.
u. I». (S. u. Bellcnz w.). r. ^.cl rokoronänm wird genommen, daß die neue Werbung nichtallein bei Herrn Lussi, sondern auch in Uri „vorbrcchcn" wolle, was der Capitulation mit Spanien entgegenu^arc und zur Folge hätte, daß keine rechten Volksaufbrüchc mehr begehrt, alle Kapitulationen corrumpirtund die Autorität des ganzen löblichen Standes geschwächt würde. «I, (S. n. Bellen; w.). v. Das^asundheitötribilnal zu Mahland hat mit dem Berichte vom Ausbruche der Pest in Polen, Ungarn undRühmen einen Gesundheitöeommissär nach Bellcnz geschikt, den aber der Landvogt nicht acecptiren wollte.11», hgg Tribunal nicht zu mißstimmen, wird ihm höflich gemeldet, daß die Contagion noch fern sei, bei^»tretender Gefahr aber von der vcrdankenöwerthcn Borsicht des Tribunals werde Gebrauch gemachtwerden, f. Ucber den Zinnenzoll wird auf der folgenden Konferenz eingetreten; unterdessen soll Uri ein^'ojcct ausarbeiten lassen. A. Dem Oberstwachtmcistcr Heinrich Fridolin Reding wird der Bericht über die^afestigung der Stadt RapperSwhl sehr verdankt. In der folgenden Konferenz sollen die Risse u. s. w.^urgelcgt und deliberirt, auch soll der Schloßvogt von RapperSwhl zur Eidesleistung einberufen werden.^ Dem Gubcrnator von Mahland soll im Namen der III Orte gratulirt und dabei die Verspätung^schuldigt werde», i. Schwhz stellt den Antrag, den Grafen Casati zu bitte», daß er die Anwesenheit^ Visitatorcn zu Mahland benuzcn möchte, um die Bezahlung der ausständigen Pensionen zu sollicitiren.
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