1084 Juli 1678.
stören könnte, und kündigt endlich die Bezahlung einer Pension an. In dankender Erwiderung '"»mldie Tagsazung die Unterhandlung über die Waldstädtc wieder auf, wird zwar auf die frühere Erklärtverwiesen, daß nämlich nicht eine sogenannte Sicherheit, sondern nur eine durch eidgenössische Besazu"l!verbürgte Neutralität zugestanden werden könne, wendet sich dann aber durch ihn an den König mit dc»>Ansuchen, neue Vollmachten zur Unterhandlung gewähren zu wollen. Ein gleiches Gesuch und Anerbiete"geht auch an den Kaiser. Ucber die Eingaben der kaiserlichen Subdclcgirtcn wird unterdessen nicht wci^eingetreten. Sobald die Einwilligung zur Wiederaufnahme eingelangt ist, wird Zürich eine TagsaZ"'^ausschreiben, v. Baron Joh. Antonio Marcaccio, ehemaliger Fiscal zu LuggaruS, präsentirt sichköniglich polnischer Freiherr und Resident bei der Eidgenossenschaft. Nach Einsicht seines Creditivs ">>»er als solcher begrüßt und dem Könige Johann von Polen diese Aufmerksamkeit gegen die Eidgenosseschaft verdankt (5. Juli), s. Markgraf von Grcißh legitimirt sich als Gesandter von Savohcn undals solcher bcncvcntirt. px. Die Stadt Constanz sendet Stadtvogt Niklaus Tritt von Wildern,ammann Wolf Albrccht Ehinger von Balzheim und Kanzlciverwalter I)r. Hager und erinnert a» ^167-1 und 1677 gegebene Zusage. I». Jedes Ort soll wegen des fremden Gesindels Ordnung scha^'"ohne Eintrag freien Handels dem Vorkaufc und schädlicher Ausfuhr wehren, Basel zwar leere, nicht ab^mit Kriegözeug beladcnc Schiffe den Rhein hinunter Passiren lassen, I. Die Verhandlungen übe" ^Zürcher-, Schaffhauser- und Schwyzer-Ocrtli und daö Münzwescn überhaupt führten zu keinen »e"^Beschlüssen. 1^. Laudammann Jselin berichtet, daß die AuSzüger von Glarus verzögert worden stle"'weil man sich mit den katholischen Mitlandleuten nicht verständigen konnte. Bussi erwidert, daßkatholischen Thcilc der dritte Thcil der Mannschaft auferlegt und zugcmuthct worden sei, die Mannstvon Ulznach und Gastcr in Anspruch zu nehmen, waö mau aber wegen des darüber mit SchwY!schwebenden Streits nicht habe thun können. Schwhz behauptet, daß evangelisch Glarus auf UtznachGaster der Mannschaft halber gar kein Recht habe u. s. w. Das Gutachten der andern Orte geht da>ss'>
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daß die beiden Theile von Glarus sich über die streitigen Verträge auszugleichen suchen sollen. >' ^u. vier ennctbirgischc Vogteien überh.). «». (S. u. LauiS). » —»». (S. u. Thurgau). «Z ^ ^u. Baden), x—«n. (S. u. Rheinthal). I»I». u. e«. (S. u. Freiämter). «»«»—»!. (S. u. Sarga"^
Besondere Verhandlungen der katholischen Orte.
It.»t.. (Die mit dem Bischöfe von Basel verbündeten Orte.) Während in einem Schreiben dervon Basel um Verwendung bei den nahe stehenden Armeen beider Kronen bittet, daß das BiSlhuwschont bleibe, und durch Empfehlungsschreiben an den Herzog von Lothringen und an den Marsch^Crcqui, sowie durch mündliche Fürsprache der allgemein-eidgenössischen Abordnung bei denselben diewünschte Berüksichtigung erhält, betrifft ein anderes Schreiben deö Bischofs die lange Zeit her gest^Einkünfte der Domherren, weßwcgcn man wieder bei dem französischen Gesandten um dicßfälligc ^Wendung bei dem Könige nachsucht. »I. (Die VII katholischen Orte und katholisch Appenzell.) Zw>!^'den Gesandten der Stadt und der äußern Acmter von Zug entstand ein Span, indem Amman» 6'^tauben, Abgeordneter einer frühern Confercnz und Mitglied der Gesandschaft an die französischeralität, im Shndicat seincn Siz bei den Tagsazungögesandtcn von Zug nehmen, diese aber solches >geschehen lassen wollten, sogar eine Deputation aus den Acmtern, nämlich Sckelmeistcr Jtten, alt-Land