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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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Juli t678.

von Basel ungehindert, über basel'sches Gebiet nach Rheinfelden vorgerükt seien. Dieses leztere Schreibwird von der Tagsazung unterm 5. Juli dahin beantwortet: Sie habe durch eine vierfache Abordnung dc»Marschall de Crequi an die Zusicherung deö Königs erinnert, daß der Paß über basel'sches Gebiet in ^Frickthal unvcrlezlich sei und das Betreten des basel'schen Gebietes jenseits des Rheins gar leichteinem kleinen Umwege hätte vermieden, der Eidgenossenschaft also die Nothwendigkcit hätte erspart werde»können, solche Ucberschreitung zu ahnden. Auch dem Grafen von Stahrenbcrg wurde hievon Mitchell»^gemacht. Die Abordnung an den Marschall de Crequi bestand aus den Gesandten Escher. Mohr, Z»^lauben und Storker und war neben dem bereits verdeuteten Auftrage noch angewiesen, dem Marsch»Montclar, sofern er noch in Großhüningen anzutreffen sei, zu vcrdeutcn, daß die eidgenössische Mannlch»^bereits an die Gränze gcrükt sei, um die Pässe zu verthcidigcn. Unterdessen wurden die Orte aufgefordertden ersten Auszug bereit zu halten. Schwhz erinnerte wieder, daß es sich nicht an das Defensional bi»de,aber nicht zurük bleibe, wenn die Roth es fordere. Der französische Gesandte Gravel wird von de»'Verlaufe der Dinge in Kcnntniß gesezt und um Pflichtige Verwendung ersucht. Bei ihrer RükkunstBasel rcferirtcn die Abgeordneten am 8. Juli, wie sie den Marschall de Crequi erst auf der Rükkchreiner nach Rheinfelden unternommenen Expedition angetroffen und dann in sein Lager zurük bcgl»^haben, von ihm die Erklärung, daß er den Paß diesseits deö Rheins nicht berühren werde, gegeben, aberhinsichtlich deö jenseitigen Passes die Entschuldigung ausgesprochen worden sei, jenes von seinen Truppsbetretene Dorf sei eine nicht alte Bcsizuug Basels u. f w. Da aber unterdessen die am rechten Rhein»^vor Rheinfelden gestandenen kaiserlichen Truppen von den Franzosen geschlagen und Rheinfelden beschoßworden war, schien es an der Zeit, den vierten Theil des ersten Auszugs in Bewegung zu sezen. ^Commando wurde übertragen an Oberst Joh. Rudolph von Dießbach von Bern und Statthaltervon Lucern; Joh. Werner Huber wurde von Basel, Oberst-Quartiermeister Mollondin von Soloth»'"beigegeben (9. Juli). Alle Orte und Vogtcicn folgten dem Rufe, nur Schwhz, obwohl mehrmals freu»^schaftlich aufgefordert, blieb zurük. Basel wurde angewiesen, bei annähernder Gefahr von Gränzverlez»»^in ähnlicher Weise, wie die Tagsazung gethan, durch Abordnung die betreffenden Befehlshaber a» ^Unverlezlichkcit seines Gebietes erinnern zu lassen. Obschon weiter kein Paß mehr vcrlczt wurde, bcw^die fortgesezte Beschießung NhcinfeldcnS, die Einnahme Säckingeuö und das Vorrüken nach Laufend»^zu einer nochmaligen Abordnung an die beiden Generalitäten. Escher, Lussi, Dreierherr Burkhard »»^Landeöhofmeister von Thurn wurden damit beauftragt. Laut ihrer Relation reisten sie am 7./l7. 3»von Baden ab nach Laufenburg, von wo der Baron von Grammont sie in das Lager deö HerzogsLothringen bei Murg führte, dem sie mit Bedauern, daß der zur Sicherung der Gränze beabsich^Tractat nicht habe zu Stande gebracht werden können, und unter Zusicherung der laut Erbverein oblieg»»den Pflichttreue den Wunsch vorlegten, zu Entfernung der für die Eidgenossen lästigen Kriegsmacht »»Wiederaufnahme der Tractatsunterhandlung Hand bieten zu wollen. Nach erhaltener bereitwilliger ^deutung, daß dieß nicht bloß von ihm, sondern auch von seinem Gegner abhänge, und nach erhaltener Z»sicherung gewissenhafter Schonung deö Schwcizcrgebietö begaben sie sich über Rheinfelden und Äugst »"Basel zurük und von dort in das französische Lager zu Marschall de Crequi auf der Höhe von Kars»'^der ihnen den vom Könige erhaltenen Befehl, Rheinfelden zu nehmen, vorhielt, doch gewissenhaftenung der schweizerischeil Gränze zusicherte und im Uebrigen die Ungeduld der eidgenössischen Bevölkert