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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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Juli 1678.

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«N7.

Gemeineidgenössische Jahrrechnungs-Tagsaznng.

Baden. 1«7«, 3. Juli.

Staatsarchiv Luccrn. Allg. Absch. Bd. I.XV, kol. 7S.

Gesandte: Zürich. Jol). Kaspar Hirzel und Heinrich Eschcr, beide Bürgermeister. Bern. Samuel^chching und Sigmund von Erlach, beide Schultheißen; Joh. Rudolph von Dießbach, Bauherr. Luccrn.Eustachius von Sonncnbcrg, Schultheiß; Rudolph Mohr, Statthalter. U r i. Franz Karl Schmid, Land-^ninann; KasparByfanger" (Jnfangcr). S ch w h z. Franz Ehrler, Landammann; Sebastian Fälchli,^stbner. llntcrwalden. Wolfgang Wirz, alt-Landammann, und Jobann von Dcschwanden, Statthalter,^»Obwalden; Jakob Stultz, Landammann, und Joh. Ludwig Lussi, Landeshauptmann, von Nidwaldcn.^Ug. Karl Hcggli und Christoph Andcrmatt, beide deö Raths. Glaruö. Fridolin Jsclin, Land-u»>»iai,n; Daniel Bussi, Statthalter. Basel. Joh. Rudolph Burkhard, Bürgermeister; Joh. Christoph^urkhard, Drcierhcrr. Freibnrg. Franz Peter Vondcrwcid, Sckclmcistcr; Joseph Reiff, Bürgermeister.^°lothurn. Joh. Georg Wagner, Schultheiß; Franz Suri, Vcnncr. Schaffhauscn. Joh. JakobZocker, Sekclmeister; Tobias Holländer, Sckclmcistcr. Appenzell. Johannes Sutcr, LandammannJ.-Rh.; PclagiuS Schläpfer, Landammann von A.-Rh. Abt v o n S t. G a l l e n. Fidel von Thurn,undeshofmcistcr. Stadt St. Gallen. Joachim Haltmeycr, Bürgermeister. Biel. Abraham Scholl,^^dtschreiber.

Nach gegenseitigem eidgenössischem Gruße der Gesandtschaften erschien vr. Joh. Philipp Sommcr-^°Pl, vordcröstcrrcichischer Ncgierungsrath, als Abgeordneter seiner Regierung und eröffnete, daß Max-ell de Crcqui gegen Rhcinfcldcn hcraufrüke und, obwohl jenseits des Rheins, in etwas das bascl'scheGebiet betreten habe, General Montclar aber bei Großblumigen stehe und das Frickthal sammt den^aldstädteir von dorther bedrohe, hicmit der Fall eingetreten sei, der Erbcinnng und dem Abschied vom^urz ig?? Folge zu geben. ES wird auch ein Schreiben des Gencral-Wachtmcistcrö Graf von Stahren-übergeben, welcher anzeigt, daß er mit einem fliegenden Corps nach Nhcinfeldcn geeilt sei, daß, wie? vernehme, ein starkes feindliches Corps mit Belagerungszcug von Brciöach herauf gegen die Waldstädtc^ bewege und hicmit die Ergreifung der durch die Erbcinung zugesicherten Schuzmittcl von den Eid-^uoffen um so mehr erwartet werde, da der Kaiser, um das eidgenössische Gebiet mit keinem Fuße zutreten, lieber auf die Eroberung deö obern ElsaßeS und der Grasschaft Burgund verzichtete. I. A.

von Rudcnz, Obervogt zu Romanöhorn, und K. Fr. Braun, Amtmann zu Rhcinsclden, als Sub-^'girte des kaiserlichen Gesandten Graf von Lodron, legen ein ans Innsbruck vom 28. Juni datirteöschreiben deö Leztern vor, der, ohne Hoffnung auf den erwünschten Erfolg der Unterhandlung über einenchirinstractat für die Grän'zorte, sich nicht entschließen konnte, selbst hcrzureiscii, und fordern nun, aufeben eingegangene Nachricht, daß Rhcinfcldenvon brcisgauischcr Seite her" beschossen werde, zur Auf-setung des eidgenössischen Landsturmes auf. Zugleich langt ein Schreiben ein deö Herzogs Karl vonvthringen vom 3. Juli auö dem Lager bei Staufen, mit der Anzeige, daß die Franzosen (Choiscul),