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Mai 1678.
«s:Z.
Conferenz der III alten Orte sammt Zug.
Brunnen. 1V78, 27. Mai.
Land-Sarchiv Nidwalde».
Gesandte: U r i, Franz Karl Schmid, Landammann; Karl Emanuel Bcßler, Pannerherr;Ludwig Jmhof, Landschrcibcr. Schwhz. Franz Ehrlcr, Landammann; Landesfähnrich Franz Vetschau >Landvogt Franz Rigcrt; Joh, Rudolph Bclmont. Unterwalden. Joh. Melchior von Uhingen, alt-La»^ainmann, und Landesfähnrich Job. Melchior von Deschwanden, Statthalter, von Obwalden; Joh. 3^Stultz, Landammann, und Joh. Ludwig Lussi, Landeshauptmann, von Nidwaldcn. Zug. RitterJakob Zurlaubcn, Ammann; Melchior Hegglin, des Raths und Gotteshausammann.
«. Wegen des Zinncnzolls zusammengetreten beschloß die Conferenz mit Einmuth, durchzwischen den vier Orten zu errichtenden Vertrag sich gegenseitig zur gütlichen oder rechtlichen Beseitigungdes Zinnenzolls zu verbinden und zu verpflichten, zugleich aber die im Schreiben von Luccrn enthalte»^Behauptungen antwortlich zu widerlegen und Abschaffung jenes Zolls zu fordern. Jener Vertragentworfen, sowie auch eine Zuschrift an Lucern. In dieser heißt eö u. a.: „Wan wir gestatten müeßt^'daß Ihr auch an Orten, da Ewer Landt nicmalen betreten wirdt, mit dergleichen Zohlsuffrichtung ^kommen solten, wurden wir bcjochet sein, die Unersettligkeit Ewer Begirdcn zu erfüllen. Ihr schützt Eu"Uvralte Frhhcit vor, die Euch das Recht gebe, die Zollstatt au Ort vnd Enden, wo cS Euch gefellig,beschränkt vfzurichten. Wann dicß hafflen sollte, könnte der eine vnd andere Ort vnder vns eben su ^vnd noch ältere bescheinen, verglichen auch vffzustcllen. Wir erinnern vns aber, daß ein einiger vßnur wenig verstärkter Zohl V. E. von Vri mit Conscns gemeiner lobl. Orth der Eidgnossenschastschchen müssen, also daß kein Orth vnder der Präsumption der Souveränität nie bcfüegt gewesen, ^gleichen Zöhl zu beharren. Wann Ihr aber dessen Beweiß vergessen, werden Ihr solchen vnd daß 3^auch dergleichen neuere Zöhl den Ewern nachgeben müssen, in actis von 1653 erfinden. Wann Ihr ^einer solchen alten Gedächtnuß sind, so wird Euch auch zu wüsscn sehn, in waß Staudt der OrthZinnen gewesen, da unsere Souveränität den Anfang gewunncn. Nun mögen wir zwaren Euch rrwetterte üonnnium wol gönnen; es solle aber dasselbe ohne Läsion und Beschwernuß vnser vnd andersbeschehen sehn. Dieses sind neben andern hauptsächlich die Puncten, warumben wir Ewer Beg>""^widersprechen." I». Schwhz begehrt, daß der dem Vernehmen nach in des einen oder andern Orts 3>""diction sich aufhaltende Hauptmann Joh. Leonhard Jmling angehalten und nach Schwhz geliefert wcr^