1004 Mai 1070.
Frankreich von einander zu trennen, versprach seine eigene» fleißigen Dienste und übergab jedemein besonderes Ercditiv, v. Uri'S Antrag, den Philippsthalcr, um dessen massenhafter EinsclM^^zuvor zu kommen, auf 2 gute Gulden zu werthcn, soll auf folgender Tagsazung zur Berathung kom»w"f. Auf Anfrage Basels,-ob die dort liegenden Schriften und Habseligkeiten des zu Breiöach in Gefa"^"schaft befindlichen Grafen Samson de Broglio dem Intendanten von BreiSach verabfolgt oder nach ^Begehren des Markgrafen von Baden und der Alliirtcn in Verwahrung behalten werden sollen, w>^ ^leztcrm Sinne geantwortet, zugleich aber der französische Gesandte ersucht, dahin zu wirken, daß der 6Basel von BreiSach aus keine weiter», ihrer Neutralität zuwider laufenden Zumuthungcu gemacht wer^'K-. Da Solothurn bereits wegen der durch Kommandant Siffrcdi zu Landökrou auf Solothurnerbewerkstelligten Gefangennahme de« Grafen Broglio bei dem französischen Gesandten Satisfaction verl^hat, wird angemessen erachtet, erst bei folgender Tagsazung darüber weiter einzutreten, I». (S> u-l, (S. u. Luggaruö), It. Verabschiedungsaudienz bei dem französischen Gesandten wie 1073.meistcr Hirzcl spricht den Dank aus; Basels Angelegenheit, betreffend Broglio, wird empfohlen. ^französische Gesandte bittet, hinsichtlich des Tractamcntö den guten Willen für daö Werk cinzuncl?»'^u. s. w.; er verspricht, wegen Basel in der Sache Broglio S sich bestens zu verwenden. I. (Die wü ^Bischöfe von Basel verbündeten katholischen Orte.) Dem neu eingegangenen Schreiben des BischtBasel, nämlich dem Wunsche um Fürsprache bei dem französischeil Gesandten, daß die Gefälle dcScapitclö im Sundgan und Elsaß freigegeben werden, wird entsprochen und ein Ausschuß au de»zösischen Gesandten abgeordnet, Derselbe erhält zur Antwort, daß allerdings das Gesuch empfehle»^deil König übermittelt werden solle, indessen solche Arrestirungen zum »st^luL belli« gehören und vonKriegöpartcicn gegenseitig geübt werden, ES wird ihm jedoch erwidert, mit dem Domcapitel habe eS c ^andere Bewandtniß; eS halte sich in Freibnrg nur wegen Ausübung des Gottesdienstes auf, wiebesonderes früher eingegebenes Memorial bereits erörtert habe und wovon Lucern dem französische" ^sandten eine Abschrift zustellen werde.
Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschafwanqelcgenhciten:
Lauis, >». .Art, 238. Geistliche.
Luggarus, I. Art, 179. Zollsachen.
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Conserenz der evangelischen Orte während der Tagsazung zuSolothurn. im Mai.
Staatsarchiv Äürich. Allg. Absch, Bd. ISZ, kol, ZO».
Gesandte: S, allgemeine Tagsazung, Dazu tritt noch von M ü h l h a u s e n. Josua Fürsteubee^ "Stadtschreibcr, und Martin Chmieletius, Dr., des Raths und Obcrvogt zu Ilzach- .
»» Die Bewillkommnung dcö französischen Gesandten wurde gelegentlich zu dieser Conferenz bc""'I», (S. u Rheinthal). «. Die Behandlung der Klage Zürichs, betreffend den abgefallenen Ulrich '