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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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Januar 1676. 999

^rein von 1511 ist nicht auf thätliche Hilfe auszulegen, und „wenn die Waldstädte feindlich angegriffen^rden sollten, ist man der Meinung, mit und neben den übrigen Orten zu Beschirmung unseres liebenblandes auf die Gränzen etwas eidgenössisches Volk ziehen zu lassen." It. Um bei den Friedens-verhandlungen >n Nimwcgcn nichts zu versäumen, wird Zürich durch Jemand der Seinigen privatim"erespondenz in Holland unterhalten, Bern aber durch den Oberst von Wattenwhl bei dem Kurfürstenen der Pfalz sondiren, ob dem Gesandten desselben einige daherige Jnstruetion gegeben werden dürfe,"iel endlich den holländischen Gesandten Malapert anfragen, was er für ersprießlich halte. I. Basel möge^ über den Zustand von Marienkirch erkundigen; man sei zu Beiträgen nicht ungeneigt. «». Zürich,"iel, Schaffhausen und St. Gallen stimmen zu dem Wunsche Berns, den Zinkcnisten Ulrich Sulzberger" Noten nnd Clavirung des Psalmcnbuchö halben" gegen den Nachdruk auf zehn Jahre zu schüzen.An Venedig wird geschrieben, man habe aus dem Antwortschreiben vom 14. December die Entschul-. hlung pxr eingetretenen Verzögerung sattsam vernommen, besonders daß „unscrm Jntcrvcnienten" Rubbi"versprochene Pension bezahlt sei und die übrigen verfallenen Pensionen nachfolgen werden; im Weitern^ehc man sich auf das Schreiben vom 3. August 1675. «». Es wird gut gefunden, bezüglich desTreibens von Genf wegen der savohischen Vexationen in der vollen Session einen Anzug zu machen.Zürich und Bern haben auf das von den Hauptlcutcn in Straßburg cingckommene Schreiben mitNcchtsconsulcnten Fried, Abgesandten von Straßburg, Unterhandlung gepflogen und denselben ersucht,"üu zu wirken, daß nicht bloß 36, sondern 40 Pfund Brod für einen Rcichsthaler gegeben werden; da-^üen hat Fried gewünscht, daß bei ded Salutation des französischen Gesandte» demselben die Stadt Straß-"P recoinmandirt werde. «>. Auf Erinnerung Zürichs, daß zwar Basel und Schaffhanscn mit Zürich""d Bern gegen Mühlhausen in gleichen BundcSpflichtcn stehen, Basel aber nichts, Schaffhanscn nuran Volk und Geld leztcs Jahr für Mühlhauscn geleistet, Zürich und Bern also fast alle Last ge-"vgen haben, wird Mühlhauscn erinnert, bei künstig eintretenden Fällen angeregte beide Städte zu gleich-mäßiger Erstattung ihrer Pflichten, wo nicht an Volk, doch an Geld, ersuchen zu wollen, r. Zürich bringt'" Erinnerung, daß der gewesene Fcldprediger in Frankreich, Heinrich Wcrdmüller, vermöge badischen°ichicds von 1662 an Commandant und Hauptmann Erlach noch 278-,z, an Hauptmann Wattenwhlan Hauptmann Fischer 73V- Franken zu fordern hatte, seither in Kurpfalz als Prediger diente,^ in den lcztcn Unruhen aller seiner Habe beraubt wurde, daher jezt zu seinem und der Seinigen'"erhalte jener Ausstände sehr bedürftig sei; es bittet daher Bern, ihn dazu empfehlen zu wollen.vom Grafen Casati wegen Werbungen und Rccrutcn eingelangte Schreiben bedarf keiner Beant-"vrtnng, nachdem das Schreiben an die gesammtcn Orte gleichen Inhalts Beantwortung gefunden hat.' Es wird beantragt, den neuen Gesandten Frankreichs vierzehn Tage nach seiner Ankunft zu begrüßen.Zürich wiederholt gegen Schaffhauscn die Empfehlung des Hans Ulmann zu Feucrthalen gegenüberSpitalbaucr. v. Zürich und St. Gallen sezcn die übrigen Orte in Kcnntniß, daß zwischen ihnen""d Bern wegen des Botcnwcscns Streit sei. Daher richten Glarus, Basel, Schaffhauscn und Appenzell^ Schreiben, worin sie, in Besorgniß, es möchte daraus ein für das gemeinsame Vaterland.^liches Mißverständnis erwachsen, das Gesuch stellen, daß wenigstens bis zur Versammlung in Solothurn

'üfls vorgenommen werde. Zürich legt noch besonders die Angelegenheit den Gesandten Berns zu«Mi>.