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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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990 Januar 1676.

Conferenz der V katholischen Orte.

^ Lucern. 1«. Januar.

2taat»a>ch>>> Lucer». Allg, Absch. Bd. I-XIII, kol. l.

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Gesandte: Lucern. Eustachius von Sonnenberg, Schultheiß; Joseph Amrhhn, Pannerherr,Christoph von Flcckenstein; Jost von Flcckcnstein. Ur i. Joh. Karl Emauucl Beßler, Laudanw^ ^Franz Karl Schmid. S ch w h z. Kaspar Abhberg, Landainmann; Franz Ehrler, LandeShauPt»'^'^der March; Franz Betschart, Landesfähnrich. Untcrwalden. Joh. Peter Jmfcld, LandeShaupt"^und Joh. Melchior von Atzigcn, Statthalter, von Obwaldcn; Franz Ackermann, Landammann,Leodegar Lusst, von Nidwaldcn. Zug. Karl Brandenberg, Landeshauptmann; Martin Schundmeister.

»». Nach der Rükkunft der am 21. November 1675 nach Mahland abgegangenensammeltc sich die Conferenz zur vorläufigen Einvernahme und Berathung ihres Berichtes. D>e ^nössische Begrüßung eröffnete die Verhandlung. I». Laut dem Berichte der drei Abgeordneten NU» ^dem Gubernator zu Mahland, entgegen der geforderten bisherigen BnndcSgelder, eine Reductil ^selben auf jährliche 34,l)(1l) ronli cl'otto vorgeschlagen, und zwar mit Hinweisung auf einenvertrag, der im Namen der verbündeten Orte zu Madrid abgeschlossen worden fein soll. Nachder darauf bezüglichen Schreiben des GubernatorS und des Grafen Casati, in Erwägung, daß ^muthete Einbuße gar groß sei, die Herabsczung der spanischen BnndcSgelder die Verminderung "N „derer Bundesgelder nach sich ziehen könnte, indessen die Verbindung mit Mahland für die cnuetblw^Herrschaften große Vortheilc biete und bei Religionöunruhen Hilfe zusichere, das Bündniß mitdagegen solche Unterstüzung in Rcligionösachen nicht biete, wohl aber auf die Defcnsion eines weit lssGebiets sich erstreke, hiemit keine Vcrgleichung mit den Verbindlichkeiten Spaniens zulasse, von ^1634 verfallenen Pensionen nur acht bezahlt worden, dagegen über dreißig ausstehend seien, eine ^läre Bezahlung der sicher sttuirten Summe von 34,0l)0 Realen hiemit einen größeren Genuß 3^^ ^wurde gefunden, daß der Vorschlag zwar keineswegs auf Grund jenes vorgegebenen Tractatö,aus bundeSgenössischem Respect für die königliche Majestät und aus andern besondern Gründen ^nommen und daraufhin ein Tractat errichtet werden sollte, mit auSdrüklichcm Vorbehalte, daßjährliche Zahlung nicht richtig erfolge, Spanien die bisherige ganze Summe wieder zu bezahlen ^sei. Um aber zu erfahren, welche Vergütung für die verfallenen Pensionen noch zu erwarten se>, ^mit dem Tractate zwischen dem Qnästor Trotti und etlichen cnuetbirgischen Vogtcien des Kern)halben stehe, wie es mit den bisher den eidgenössischen Häuptern gegebenen geringen Titulatn'"verhalte und wer den vorgeblichen RcductionSvertrag unterhandelt habe, wurde ein Ausschußmit dem Grafen Easati zu reden, in der Meinung, daß wenn man den Namen des unbefugten

Michas

") Der rs»I ä'otto wurde in sxeoio oder für das Stük in der Schweiz zu (i iviayländer Pfund oderberechnet; zu 8 lieals äs berechnet machte er aber nur 28 Reichsbazen.