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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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Januar 1676. 989

^tclar und de la Grange, geschrieben, e. Aus Anzug Zürichs und Schaffhausens wird dem Grafen2'' Sulz wegen der von lothringenscher Kriegsmannschaft begangenen Jnsolentien geschrieben. «I. Da^bohen fortfährt, in de» Dorfschaften St. Victor und Chapitre wegen des Salzes und andern Dingen^ Stadt Genf zu beschweren, läßt man an die mit Savohen verbündeten Orte das Ansuchen gelangen,' Savohen auf Beobachtung des dritten Artikels des Vertrags von 1603 hinzuwirken und, sofern keine" krung eintrete, die Gesandten auf die Tagsazung darüber zu instruircn. v. Von dem französischen^ sandten St. Romain wird angezeigt, daß er nach Frankreich zurükbcrufen sei und einstweilen Herr deStelle vertrete. Es wird diese Anzeige mit einem verbindlichen Abschicdsschreiben er-k. Der holländische Gesandte Malapert erneuert das frühere Gesuch vom 2. September, den^ irischen Truppen in Frankreich Theilnahme am Kampfe gegen die niederländischen Gencralstaaten^^^agen und keine neuen Werbungen zu gestatten, und dringt zugleich auf Antwort. Es wird da-. ^"e solche Antwort projcctirt: Der Aufschub einer allgemeinen Versammlung sei die Ursache der Ver-^Ning. Reerutirung habe man wirklich abgelehnt u. s. w. zx. Zürich veranstaltet eine Col-

^ ^ sär die vertriebenen ungarischen Prädicanten; die andern Orte werden dasselbe zu tbun eingeladen.' Das Steuerbegehren der Evangelischen von Mariakirch wird verschoben bis Basel über die dortigen^ ""de berichtet, I. Wunsch der Stadt Bern, ihren Bürger Hans Ulrich Sulzberger gegen Nachdrukihm mit vielen Kosten herausgegebenen Psalmcnbuchs zu Privilegiren. roleronäuin. Ii,,te ^^^wortnng des von Graf Casati eingekommencn Schreibens wird verschoben. I. Zürich und Bern^ ^ sich wegen des zu erwartenden vcnctianischcn Gesandten - Wenn er nach Zürich komme soll Bern- k'ch Bericht erhalten, damit die Unterhandlung gemeinsam geführt werde, besonders wenn es sich wegenAchter Bezahlung der Pensionen um ein Depositum handle. «1. Bern gibt auch Bericht über denWichen Sebastian Pacoton zu Yverdon und Franconi zu Genf bestandenen Streit, Salzzölle betreffend.!h' D'e Gesandtschaft von Zürich macht derjenigen von Bern gegen die neue Post- und BotcnordnungGeltung: Bon unvordenklichen Jahren her haben Zürich und St. Gallen wöchentlich einen Boten nachwie auch nach Bergamo, Chur, Basel und selbst nach Ulm, Nürnberg, Straßburg und int^^alz; wenn ihren Boten im Gebiete Berns der Transit verwehrt werde, so möge Bern als souve-^ d"!" berechtigt sein; allein dem Bunde von 1423 sei es nicht gemäß. weil eS zuwider sei

leih ^^"unen und den Ehren der Bundesgenossen, und zum „Widerdrieß und zur Bekränkung" dcr-auch sei es ein bedenkliches Ezcmpel für andere Stände und entgegen der Nachbarlichkeit, dieAufnahme der Waadt in die Defensive gezeigt habe, entgegen dem Einverständnisse derso Bundesorte, bedenklich namentlich in der gegenwärtigen gefährlichen Zeit, in der Eintracht

erwidert, die dortige Regierung habe, um der Kosten für Botendienste ledig zu wer-' den Boten- und Postdicnst dem Sekelschreiber Fischer und etwelchen Andern verpachtet, habe dadurchschu""'^ schädigen oder kränken wollen, habe auch vorgcsorgt, daß die Briefe nicht theurer und gleichwohl^ und sicherer geliefert werden, gebe überhaupt zu bedenken, daß für Zürich und St. Gallen kein^ )cheil daraus erwachse. ES werden ferner die bernischen Gesandten ersucht zu verschaffen, daß die Fußbotenx^wöhnlichxn Kosten nach Bern und Basel ferner gebraucht werden mögen, mit dem freundlichen An-^ ^f das Sparsamste damit zu verfahren und ohne hohe Nothwendigkeit keine Briefe durch solche^schiken.