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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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December 1675.

den müsse, dieß eine Verlezung des freien Kaufs sei und der bundesgenössischen Gleichberechtigung. ^dagegen versicherte, nur die Weine des Säumers, nicht aber die gekauften Weine, seien jener Ord»"^unterworfen; auch werdeil die IV Waldstätte einander gleich gehalten. Man nahm also die Sacherekoronäum. I». In Bezug auf die von Landvogt Stadler für die Reise nach Innsbruck verlangte ^compenö hofft Uri, demselben genügend entsprochen zu haben; Nidwaldcn bestimmt ihm 10 Ducaten,Erwartung, Uri werde ein Weiteres thun. e. Ueber den Jmhof'schen Salzcontract soll bei anderer ^legenhcit weiter verhandelt werden. «I. Unterwalden erneuert die Beschwerde gegen den hohen ^Platifer und zu Flüelen, und klagt zugleich über die durch die „Geiöler-Boten" *) von Uri bei den c>»ffbirgischen Unterthancn verursachten unleidlichen Zinskosten, z, B. 40 Kronen wegen 8 Ducaten. ^nimmt beide Punkte all rokoreiuluin und vcrdeutet, wer am Platifer den Zoll nicht zahlen wolle, ^den alten Weg fahren, v. Die Forderung des Landvogts Schmidig für erlittene Kosten in dem zw>I^Landammann Ackermann und Landvogt Lusser bestandenen Streite wird nach gütlicher AusgleichungStreites durch Landammann Beßler und Statthalter Weber, auf deren Spruch er gestellt ist, erlewerden.

Conferenz der evangelischen Städte.

Aarau. I«7«, 7—1«. Januar (29.-31. December 1675 a. K.).

Staatsarchiv Zürich. Allg. Mich. Bd. 103, toi. 104.

Gesandte: Zürich. Joh. Kaspar Hirzel, Bürgermeister; Joh. Heinrich Rahn, Sekelmeister. Be^Samuel Frisching, Schultheiß; Joh. Rudolph von Dießbach, Bauherr. Basel. Joh. Rudolphhard, Burgermeister; Christoph Burkhard, Dreierherr. Schaffhausen. Joh. Jakob Stocker, ^und Pannerherr; Tobias Holländer, beide Sekelmeister. Stadt St. Gallen. Joh. Jakobrütiner, Zeugherr und Stadtkassier.

«. Indem die Ankunft des kurpfälzischen Abgeordneten, Rcgierungö- und Hofgerichtsrath vr.Theobald Kirchner, und seines Herrn Wunsch, ein Capital von 86,000 Reichöthalern bei den eidgcn^'schen Städten zu entlehnen, die Zusammenkunft veranlaßt hatte, wurde nach vorgängiger Begrüßung"'Einsicht des Creditivö, in Erwägung der für und gegen daö Gesuch sprechenden Gründe gefunden, ^man solches Anleihen nicht wohl verweigern dürfe. Wie im Jahr 1667 anerbot Zürich 20,000,eben so viel, geht vielleicht noch auf 25,000, Basel 4000; Schaffhausen ließ 4000 hoffen; St. Galle»nicht instruirt, wurde aber ersucht, mit Schaffhausen vereint mit dem kurpfälzischen Abgeordneten inHandlung zu treten. Eventuell verabredete man, die Obligation in Bezug auf Pfandschaft und Rzahlung sorgfältiger stellen zu lassen als 1667. ?». Wegen der zu Breiöach arrestirten Baslermit eidgenössischen Maaren wird in gemeinsamem Namen an die elsäßischen Intendanten, Generallieutc»"

*) Aufbieter der Geiseln oder Bürgen zur Leistung.