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November 1668.
48S.
Conferenz der evangelischen Orte und Zugewandten während der gemein -eidgenössische
Tagsazung zu
Baden. Ä. November.
Staatsarchiv Zürich. Allg. Absch. Bd. Iso, toi. 277.
Gesandte von Zürich, Bern, Glaruö (Landammann Kaspar Schmid), Schaffbauscn, Appenzell lli.Stadt St. Gallen und Biel, s. Abschied 488.
«. Auf schriftlich eingelangte Bitte der Stadt Mühlhausen um Aufnahme in das allgemeine " ^nössische Defcnsionalwcrk, indem sie in den gefährlichen Zcitläufen sehr „periclitirt" sei und ^Gott keine andere Zuflucht habe als zu ihren mitverbündetcn Eidgenossen, und auf die Anfrage,das Gesuch auch an die katholischen Orte richten solle, wird geantwortet: Ein an die katholische" ^gerichtetes Gesuch würde erfolglos bleiben; dagegen werden die evangelischen Orte bei eintretenderihr wie bisher hilflich an die Hand gehen, s». In einem durch Franz Ludwig von Bonstctten, ^des Großen Rothes der Stadt Bern, überbrachten Schreiben der Gcncralstaatcu der Nicdcrlaud^^17. September wird den evangelischen Kantonen sowie den Evangelischen von Graubündcn, St.Mühlhauscn und Biel der Antrag gemacht, der von den Gcncralstaatcu mit England und Schwei" ^nommenen Garantie zur Erhaltung des in Aachen zwischen Frankreich und Spanien geschlossenenbeizutreten und zu solchem Zwcke, wenn die Gcncralstaatcn cS für nöthig finden, 2000—0000brechen zu lassen, auch zur Unterhandlung darüber den Herrn von Boiistetten, der ihnen Hoffnungneigtheit, in einen solchen Vertrag einzutreten, gemacht habe, oder einen andern Bevollmächtigten zn bczc ^Indem die Sache den Obrigkeiten zu hinterbringen und am l. Dccembcr a. K. in einer b^nder» ^ferenz zu Baden zu bcrathen beschlossen wurde, wurde zugleich den Generalstaaten schriftlich diebezeugt, zur Erhaltung des Friedens beizutragen, e. Bartholomä Turins von St. Jean auS demThale in Piemont wird an Pfarrer Turrctin in Genf in der Meinung empfohlen, daß seinerHausfrau und seinen Kindern aus der zu Genf befindlichen Collectc 100 Franken zu einer ^ ^geschikt werden; ferner mag er selbst aber von jedem Ort mit einem beliebigen Viaticnm bedacht ^«I. Der appcnzellische Gesandte empfiehlt des katholisch gewordenen Hanö Jakob Schlutters ^Bischofszcll, die sich mit ihren Kindern im Lande Appenzell aufhalte, zu einer Beisteuer. Wegc" ^vielen Ausgaben hat man Bedenken, nimmt eö aber empfehlend in den Abschied, v. Bei Besprc )U > ^österreichischen Erbeinung wiederholen Zürich und Schaffhansen ihre frühern Ansichten, sichdie vier Waldstädte, Constanz und Bregenz zu beschränken; Appenzell und Biel können demZürichs beistimmen, falls auch alle andern Orte und namentlich GlaruS und Basel sich .h-
würden; St. Gallen will die Entschließung Basels abwarten; Glaruö ist nicht instruirt, ., xBwesend. Die weitere Entschließung soll auf nächster Zusammenkunft erfolgen: inzwischen wird "dem Sachverhalt schriftlich benachrichtigt, t. Zürich trägt in Abwesenheit Berns seine mit leztenu ^Differenz über das Collaturrecht in Seengen vor, daö 1495 der Comthurei Küßnacht zustand, zur