740 . März 1668.
. unter'
alt-Landammann. Schwh z. Franz Reding, Landammann; Kaspar Abyberg, Landeshauptmann. ^waldcn. Johanil Jmfcld, Landammann von Obwaldcn; Joh. Franz Stultz, Laildammannwaldcn. Zug. Karl Brandenberg, Statthalter: Heinrich Jttcn, des Raths. G l a r u S.
Freibnrg. „General" Franz Peter Vondcrwcid; Oberst Anton Rcinold. Solothurn. Pctcsi»Suri, Sckclmcistcr; Joh. Georg Wagner, Stadtschrcibcr. Appenzell J.-R h. Johann Guter,
n. Da die jüngste badischc Tagsazuilg wegen obschwcbcnder gefährlicher Zeitkäufe und des d^^eingetretenen Bedürfnisses »euer Instructionen abgebrochen wurde, fand man sich veranlaßt, vornung der folgenden Tagsazung besonders über eine projcctirtc engere Zusammenstimmnng sämmtlichcr (
Orte sich zu bcrathen. Nach Einsicht des von Glarus eingesandten Entschuldigungsschreibens undscitigcr Begrüßung und nachdem die nachgesuchte Audienz dem Baron Grcißy bewilligt war, kam ^ ^ob mau das von dem französischen Residenten eingegangene Schreiben, das Lucern zu eröffnen ^ ^trug, uncröffnct bei Seite legen wolle; Lucern, Schwhz und Zug bcharrtcn auf dieser Ansicht, >v ^die andern Orte in der bloßen Annahme des Schreibens nichts Nachthciliges crbliktcn.sandte Savohcils verlangte in seiner ProPosition, daß die katholischen Orte wegen der Stadt Genf >eingehen möchten, das dem Bündnisse mit Savohcn zuwider sei. Man trat darüber zwar jeft be o ^nicht ein, entsprach dagegen dem Wunsche, ein Schreiben an den Herzog abgehen zu lassen mit dc>suchen, daß er dem bisher durch die Angelegenheiten Genfs abgehaltenen Gesandten zur hic
der auf die Orte bezüglichen Aufträge Befehl gebe, um so bereitwilliger, weil jene Aufträge auch " ^alten Ansprüche der Satisfaction sich erstreken sollten. <?. Das Schreiben des Residentenhielt den Bericht, daß in' Bezug auf die bei der Tagsazung erhobenen Klagen laut Versicherung desdenken Colbcrt seit fast einem Monat den eidgenössischen Angehörigen der Paß im Elsaß wieder g^ ^fei und auch der Stadt Basel, so bald sie von dem auf ihr gelegenen Uebcl befreit sei, wieder ^öffnet werden; verlangte aber auch, daß der Landvogt von Baden sich dann nicht mehr anmaße,Breisach und in das Elsaß gehörenden Schiffe und andere Sachen zu arrestiren; über den Ao>g > ^Solothurner Gebiete werde man sich informiren, um allen Forderungen guter Nachbarschaft ^thun; unterdessen mögen die Orte die in Baden gemachten wohlgemeinten Präpositionen wohl ^ ^und hinsichtlich der Waldstädte sich zu keinem übereilten Beschlüsse verleiten lassen, denn er gewä>' ^künftige Ostern oder doch auf der Jahrrechnungstagsazung denjenigen Orten, welche das Bund» ^Acnderung beobachten, die Pension und Satisfaction bezahlen zu könne». Nach Besprechungöffnungen, woran aber Lucern, Schwhz und Zug nicht Theil nahmen, wurde dem Boten des >1ftsi ^und zwar durch die Kanzlei, di? mündliche Antwort mitgegeben, der Inhalt des Schreibens ^
bloß die katholischen, sondern alle Orte und sei eigentlich schon in Baden verhandelt worden.Hauptgeschäfte, die Dcfcnsion der Stadt Genf betreffend, knüpfte sich an das in BadenSchreiben des Nuntius das Bedenken und die Erwägung, daß die Religion der Stadt Gens alstum nmlorum betrachtet werde und daß Genf bei allen MißHelligkeiten mit den Protestanten z» ^^^hjrecidagegen freilich auch al5 ein Schlüssel der Eidgenossenschaft anzusehen sei, im Schirm Berns ^,l»,also unter Umständen eben so wie die Waadt von allen Orten vertheidigt werden müsse, und .wie ein irgendwo vernommener Particulardiöcurö hoffen ließ, der Bischof von Genf wiedci ) ^und die Religion in Genf freigegeben würde, dieses von den katholischen Orten ohne Zwcift >s