Juli 1665. 655
^ ^ ^on Zürich 250, von Bern 300, von Glarus 30, von Basel 140, von Schaffhauscn' do» Appenzell 50, von der Stadt St. Gallen 60, von Mühlhausen 20, von Biel 20 bezahlt werden
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»ur GlaruS erklärt, nicht instruirt zu sein, und Zürich dringt auf Ermäßigung bis 225. I. Diebtf'l /"^"bigen Beiträge an die für Gez bestimmten 500 Thalcr sollen von den säumigen Ständenwerden. !<-. (Zürich, Bern und Schaffhauseil allein.) In den Abschied, daß die Thcil-^»oni ü^üischen Gesandten Fidel von Thurn in dem' bucheggbcrgischcn Handel in Bedenken
bea? überlegt werden solle, wie demselben Fidel von Thurn dießorts künftig bester Maßen
^>sche^ I- Dem Herrn Dicst will man für das von ihm herausgegebene, den IV cvan-
iu d ^ ^^dten gewidmete Traetätlcin 70 Thaler verehren, welche nach dem entworfenen Verhältnisse^lce Sonntags den 10. Juli (9. a. Kal.) langte I)r. 3. I. Friedrich Böckelmann,
^ ^'ch^r und Rath, Gesandter des Pfalzgrafen bei Rhciil zn Heidelberg, an und wurde Montags zu. » Men Audienz abgeholt. Hierauf wurde von ihm, thcils in offener Sizung aller eidgenössischen Orte,besonderer Conferenz mit den Gesandten von Zürich, Bern und Schaffhauscn vorgetragen, wie
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>ich^ der Pfalzgraf vom Kurfürsten von Mainz, vom Bischof von Straßburg und andern geist-Rhein in seinen Rechten und Besizungcn bedrängt werde. Dadurch werde (berichtet er" ber drei Städte) die evangelische Religion in seinen Landen gefährdet, weswegen Hilfe gegen^aßb ^ Eidgenossen nachzusuchen Bedürfnis sei, und daß besonders, wenn der Bischof vonin ^ Eidgenossenschaft aus bedroht und von den evangelischen Ständen für sechs Monate
^ Rcichsthalcr vorgestreckt und einige Regimenter von 2000 Mann sammt Munition dem Pfalz-Disposition gestellt werden, die Gefahr um so besser abgewendet werden möge, als Hoffnung^a»t> " Schweden wegen des Bisthums Bremen, Pfalz-Ncnburg, Württemberg, Baden, K»r-
kdi>» . der Herzog von Braunschwcig, Hessen und Straßburg sich mit dem Pfalzgrafen und denEidgenossen verbinden werden. Eine innigere Verbindung mit den evangelischen Orten derhcige c>„ Pfalzgrafen sehr erwünscht. Unter strenger Verschwiegenheit sollen diese An-
" die Obrigkeiten gebracht und auf einer Confereuz zu Aarau am 31. Juli berathen werden.
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Conferenz der evangelischen Orte und Zugewandten.
Aarau. liittkk, v—13. August. (30. Juli bis 3. August a. Kal.)
Staatsarchiv Zürich. Nllz. Absch. Bd. iss, kol. 139.
Zürich. Joh. Kaspar Hirzcl, Statthalter; Joh. Jakob Haab, Reichsvogt, Sekelmcister.Frischjug und Joh. Jakob Bucher, beide Venncr. Glaruö. (Entschuldigt.) Basel. Joh.w ^ein, Bürgermeister; Joh. Rudolph Burkhard, Stadtschrcibcr. Schaff hauten. Johannes^d't "^crineister; Georg Ott, Statthalter Appenzell A. -R h. Ulrich Schmid, Landammann.
Gallen. Othmar Appenzeller und I. Joachim Haltmeher, beide Bürgermeister. Mühl-