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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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622 Juni 1664.

Kirchendiener und Unterthanen im Toggenburg gegebenen Zusagen erinnern, ihm die seitherigenvorhalten, Remcdirung verlangen, unter dieser Bedingung versprechen, auch ihrerseits mitzuwirken,^die Kirchendiener den Verträgen und Landfrieden gemäß sich verhalten, nebst mehrercm. Auf die aBeschwerden sollte die Gesandtschaft sich nicht einlassen, weil diese mehrcrn Thcils in vieljähriger llc ^seien und deßwegen wenig zu erhoffen sein dürfte. ?». Seit dieser Konferenz gieng wieder Bericht ^ ^daß Landvogt Schorns am Pfingstfeste der Evangelischen gemustert, an demselben Tage der ^ .Oberberg in den thurgauischen nieder» Gerichten die Huldigung eingenommen habe und auf den ^ .Gericht anordnen wollte, endlich daß ein HanS Furrer wegen seiner Verehclichungim vierten und ^Grade der Verwandtschaft das Land habe räumen müssen. Dieses thcilt Zürich gemäß Verab^Glarus mit.

Conferenz der V katholischen Orte.

Lueern. 1««», I«. und 1?. Juni.

Staatsarchiv Luccrn. Allg. Absch. Bd. UIV, toi. los.

Gesandte: Lucern. Heinrich Fleckenstcin, Schultheiß ; Christoph Pfhffer, Stadtvenner;Sonnenberg, Venncr; Joseph Amrhhn, Landvogt. N r i. Karl Anton Püntiner, Landammann;Plantzcr, Landcsfähnrich; Joh. Karl Emanuel Beßler, Pannerhcrr. Schwhz. Kaspar Abhbcrg, ^ammann; Hans Rudolph Rcding, Statthalter; Franz Ehrlcr, des Raths. Unterwald cn.

Jmfcld, alt-Landainmann und Landeshauptmann, und Wolfgang Wirz, von Obwalden; Jakob ^Landammann, und Joh. Franz Stultz, alt-Landammann, von Nidwalden. Zug. Karl B>a>Statthalter; Joh. Peter Trinkler, Ammann.

u. Eidgenössischer Gruß. Anhörung der Berichte, welche über die zwischen Lipperswhl unddingen im Thurgau an den geworbenen Soldaten des Hauptmanns Jost Flcckenstein vonMörderci eingegangen waren, sowie der von Zürich auf zwei oder drei Schreiben dem thurgamiVogt gegebenen Antwort, der von Lueern an Zürich, Bern, Frciburg und Solothurn vorsorg'gangencn Zuschriften und darauf erfolgten Erwidernng, endlich der DePosition des Lieutcna' ^Wagner, Führer jener Truppe (43 Mann), und der Erzählung des Hauptmanns Jost Flecke»! c> ^und seiner Klage aus Schadenersaz. Leztercr wurde verheißen und dem Landvogte ^.h^ris^

treffen aufgegeben. Indem man mit der vom Landvogtc eingeleiteten Inquisition über dieThat einverstanden und entschlossen war, strenge Judikatur zu üben, Blut mit Blut zu suhnc», ^es, daß Zürich selbst keinerlei Anregung gcthan, sondern in der Antwort auf Lucernö Schreib"^verantwortliche That glimpflich zu entschuldigen versucht habe; es schien dieß eine Bestätigung, ^aus vorsäzlichem bösem Willen hergcflosscn sei; dazu sprach man noch von nicht geringenguten Theils auf dem Obcrvogt von Weinfcldenerligen werdcnt." Da der Ansicht, daßVerhältnissen, zu größerer Reputation der Obrigkeiten und zum Tröste der katholischen Glau e