April 1664.
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»SS.
Conferenz der evangelischen Orte und Zugewandten.
Aarau. 2».—2<i. April (14.—16. alt. Kal.).
Staatsarchiv Zürich. Allg. Zlbfch. Bd. l»7, kol. «IS. — Kantonsarchiv Schasftiausrn.
Gesandte: Züri ch. Joh. Konrad Grebel, Statthalter; Joh. Kaspar Hirzcl, Stadtschrciber, alt-^ dogt im Thurgau. Bern. Samuel Frisching, Vcnner; Joh. Jakob Bücher, Vcnncr; Oberst GabrielZcugherr. Glarus. Joh. Heinrich Elmcr, Landammann. Basel. Joh. Rudolph Burkhard,^ ^^iber. Schaffhauscn. Leonhard Meher, Bürgermeister; Georg Ott, Statthalter. Appcn-» ° ^ vertreten). StadtSt. Gallen. Georg Zwicker, Sckelmeister. M ühlhausc n.
^vllfuß, Sekclmeister. Biel. Niklauö Wyttcnbach, Bürgermeister; Abraham Scholl, Stadt-bek ^ Vorstellung Berns, daß in Betreff der in höchster Roth befindlichen Bewohner von Gexkmigx Milderung nicht genüge, sondern eine zweifache Gesandtschaft an den König von Frankreichuden nöthig sei, scztc Zürich diese Conferenz an, doch zugleich auch zu Bcrathung der ToggcnburgcrAppenzell entschuldigt sein Ausbleiben. I». Es wird nun berichtet, wie unter Bern'sde, > evangelische Geistliche in vierundzwanzig Kirchen functionirten,^^"ngsvertrage von 1564 die Fortsezung des evangelische» Gottesdienstes gewahrt, zwar denKirchen eingeräumt, aber den Evangelischen dafür neue Kirchen zu bauen erlaubt,l>n >> ^ Vertauschung der Landschaft Gex gegen die Markgrafschaft Saluzzo, namentlich aber von 1661Evangelischen alle Kirchen weggenommen und nur in einer schlechten Scheune zu Fcrncx undbsu^ ^^bieiist halten gestattet, dabei aber die Ucbiing der Kinderlehren, der Taufe, des Krankcn-^ und sogar der Beerdigungen bei Tage gehindert, überdies; auch den Evangelischen unerträgliche"uferlegt worden seien. In Betracht, daß allerdings Abhilfe solcher Bcdrängniß gesucht werdenbnfaches Schreiben nichts nüzcn werde, eine abermalige Gesandtschaft so schnell nach der ge-be,/^" Gesandtschaft nach Paris bei dem Könige leicht größer» Unwillen oder bedenkliche Gcgenfor-^ Zen veranlaßen könnte, wird gut gefunden, einen Edelmann, der qualificirt sei, mit Wort und Thatl^^^b'schen Begehren zu rcpräsentircn, sclbandcr mit einem auf die in Aussicht gestellte Er->yz Vczug nehmenden Schreiben an den König zu senden, wobei nach dem Antrage Schaffhauscnsbei» s zu sparen sind. Dabei sind die Gesandten von England und Holland um Hilfe bei^.^"iöstschen Hofe anzusprechen, um den Evangelischen in Frankreich überhaupt Erleichterung underwirken, v. Um mögliche Schwierigkeiten hinsichtlich der erwachsenden Kosten für Gesandt-"leim" fremde Fürsten in Zukunft zu vermeiden, wird auf Ratification hin festgesezt: Die für gc-so Gesandtschaften aufzuwendenden Kosten sind nach Prüfung der vorzulegenden Spccialrechnnngenylhde baß auf 100t) Gulden Zürich 225, Bern 325, Glaruö 20, Basel 130, Schaffhausen 130,s->ndt?" Mühlhausen 2». Biel 20 beitrage. «I. Der Antrag, die Kosten der Ge-fasel Turiil ebenfalls nach diesem Verhältnisse zu vcrthcilcn, wird in den Abschied genommen;""b Schaffhauscn glaubeil mit je der Hälfte eines der Vororte Zürich und Bern genug belastet