October 1663. 597
Helten, . ,
bei >, ' ausbrechender Gefahr werde man sie vertraulich avisircn; unterdessen werde man aber auchein selbst sich verwenden. Werden die Kappeler'schcn Kinder nicht auf die fcstgescztc Zeit
^ ^llen sie mit Gewalt gesucht werden; der KricgSrath wird beauftragt, die erforderlichen^chuld^ ^ ^llcn; werden die Kinder dem Landvogte zugestellt, so soll der Landvogt gleichwohl die>w> Strafe ziehen. Um einem allfälligcn Zwiespalte darüber, wie bei einem Kricgscorpö bc-
d,^ abzustrafen seien, vorzubeugen, hält man sich einfach an den Scmpacher Brief, besondersdich ' "daß Lhb vnd Gut soll den selben, die über ihn Hand zu richten vnd da er hin gehört,
6"^"n gefallen shn, vff ir gnade :e." Den KriegSräthcn wird nöthig sein, die Vcrhaud-kebet^ ^^en geheimen Kongresse zu Küßnacht wieder zur Hand zu nehmen ^ um das dort Vcrab-w ^ ruchbar geworden ist, nach der gegenwärtigen Lage abzuändern, wobei dann Stillschweigen
oeobachten ist.
Conferenz der V katholischen Orte.
Lucern. 12. October.
StaatSnrchi» Luccr». Allg. Absch. Bd. um, kol. 180.
^ucern. Christoph Pfyffer, Schultheis;; Heinrich Fleckenstein, Pannerherr; EustachiusJ ^ , Venncr; Alphons Sonncnbcrg. Bauherr. N r i. Karl Anton Plintiner, Landammann;
Bcßler, Pannerherr. Schwhz. Michael Schorno, Landammann; Kaspar Abybcrg, Landeö-bo» Ikntcrwal den. Heinrich Bucher, Landammann, und Johann Jmfcld, Landeshauptmann,
Joh Melchior Leu, Landammann, und Franz Stultz, alt-Landammann, von Nidwaldcn.Brandenberg, Statthalter; Jakob Andcrmatt, alt-Ammann.
Angelegenheit betreffend die Kappeler'schcn Kinder eingegangenen Berichte bewogenHuiläf,/" ^'ubcrnfnng dieser Conferenz und zn Bciziehung einer Abordnung des Prälaten von St. Gallen.
nach dem eidgenössischen Gruße, die Zuschriften von Bern, Freiburg, Solothurn, Schaff-thurgauischen Landvogts vorgelegt und hierauf von Pannerherr Beßler die als Abge-dzgg ^ ^ KriegöratheS mit dem Prälaten von St. Gallen getroffenen Verabredungen mitgcthcilt undTt. Landvogt im Thurgan und mit RapperSwhl besprochen worden sei. Daran schloß der
^ LandcShofmeister von Thurn seine Erzählung, wie er, selbst in Frauenfeld anwesend, bei derSterin ^ Kappeler'schcn Kinder, welche alt-Landvogt Hirzcl von Zürich selbst hergebracht, die vonlaub und^^^" Conditioncn bestritten und die unbedingte Uebcrgabe bewirkt habe, die Mutter aber wieBossen sich uoch nicht habe wollen disponircn lassen. Nach diesen Eröffnungen wurde bc-
iu dem Prälaten von St Gallen die erwiesenen Ancrbictungen und Dienstleistungen
gelegentliche Erwiderung derselben zuzusichern. In der Meinung, daß mit der Zurük-k ^ ^^p^er'schcn Kinder an ihren Vater die Sache keineswegs, wie in den Zuschriften der^"usgesczt wird, beseitigt sei, wird dem Landvogt befohlen, über die Kappeler'schcn Kinder Auf-