Juli 1663. 587
^ schüzen bereit sei; aber da Gefahr gewesen sei, daß die dem päpstlichen Hofe.zuziehende"uschast derjenigen dcö königlichen Heeres zusammenstoßen, dadurch die zwischen den katholischenHabels ^ Könige bestehende Freundschaft zerstört werde, der König auch nicht den heiligen Stuhl'»ittel gerechte Genugthunng sich verschaffen wollen, habe er alle zuständigen Hilfs-
Kant' vorzubeugen, bcnuzt und dem ewigen Frieden eine Auslegung gegeben, die von den
dgb ^Mcil werde, diese Einwendungen jedoch nicht widerlegt, so daß die Kantone um so eher sichtz/^'^gen können, da der König durch Ucbcrgehung dcö durch den Hauptmann Pfyffcr übersandtende l» weitere Strcitvcrhandlnng darüber abschneiden wollte. Da indessen diese mündliche Erklärung
Stande Luccrn nicht genügte, Schwhz dagegen und die übrigen Orte mehr zu begehren' stellten diese der Gesandtschaft von Lucern daö Zengniß aus, daß die Mehrheit der^ ' » tich mit der erhaltenen Antwort de la Barde's, besonders auch mit Rüksicht auf den von Uri inA»ch ' ^ Tractat von l5l6 dem neuen Bnndcsvcrtrage beigefügten Vorbehalt, zufrieden gebe. KK.lliii»,Anzeige Freiburgs, von de la Barde an Bern gestellte Gesuch, der für Rom bc-^^>tc,l Mannschaft Freiburgs den Dnrchpaß zu verweigern, fand man zur Zeit Bedenken, mit Bern inz» ^"^""g einzutreten. I»I». Dagegen entsprach man dem Wunsche Freiburgs, den Bischof von Basel»uf diBeamten nicht in die Rcchtöübnng Freiburgs eingreifen lasse, wie daö in Bezug^ " Angelegenheit einer Barbara Ehrhard geschehen sei. II. Die Kapuzincr-Guardianc zu Frcibnrg^hei, / - Weil und Baden, mit Vollmachten des Provinzials und der Dcfinitorcn vcr-
Füri^ Bewilligung, die schweizerische Ordcnsprovinz abzuändern, und zu diesem Zwckc um
dem m Nuntius. Die Gesandtschaften der V alten Orte und dcö Abts von St. Gallen trugen
Aish dieses Anliegen vor. Auch wurde in Anzug gebracht, daß der Nuntius auf die mangelhafte
»»»^^" ^ Priester und Religiösen cnnet GebirgS aufmerksam gemacht werden sollte, kk. Ferner^»ge» Cardinal Landgraf von Hessen, als Obcrstmcistcr des Malteser Ordens in Deutschland,
h»eer»^ beschränkten Aufnahme von Mitgliedern ans der Eidgenossenschaft eine Zuschrift erlassen II.der w ersucht, bei dem Herzog von Savohen sich zu verwenden, daß er wieder einen Gesandten in^eistu ^"^"sehast halte und der ausstehenden Pensionen, Stipendien und andern bundesgcmäßen6»iter)^" b^bcn die erforderlichen Befehle gebe. u. »i». (S. n. Baden). «»«. (S. u. Frci-
^»dvc ^ k«I (llri, Schwhz, Untcrwaldcn). Da die Bereinigung der vom lczten
für -.^b">hler Krieg herrührenden Kriegslasten Schwierigkeiten gefunden hat, macht Uri den Vorschlag,»»»wl Ordnung zu machen, damit „fürdcrhin der Costcn in gleichem graüu simnl et
Löchte ""Zall der Manschafft dcß ein oder anderen Orthß in dem minder oder mehreren« Vngcachtct,^)ich ^bgeftatet werden." In Ermanglung der nöthigcn Instructionen wurde der Anzug in den Ab-k>Ne (S. u. Bcllenz). Da von dem crzfürstlichcn Hans Oesterreich zu Innsbruck
Anzahl Pensionen ausstehen, so wird von den Orten Uri, Schwhz, Untcrwaldcn, Zug,»o„ m kcttholisch Appenzell und Abtei St. Gallen dem nach Innsbruck reisenden Joh. Anton Wirzhafte» z„ Norschach, der Auftrag crthcilt, zu vernehmen, ob nicht vermittelst eines nam-
füs ^ "lzkaufs dießfalls eine Richtigkeit gemacht werden könnte, indem die genannten Orte beabsichtigen,»'genes Bcdürfniß einen Salztractat abzuschließen.
Der ix,.. K. ^
der lit «». aus dem Aargauce-, «>«>. aus dem Bcincr-, «t«l «« aus dem Nldwaldner (Zxcmplar.