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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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Juni 1662.

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Conferenz der evangelischen Orte.

Aarau. vor dem 44. Juni.

Staatsarchiv Bcr». Tvang. Absch. Bd. n, S. 46.

Zürich. Joh. Heinrich Wascr, Bürgermeister; Salomen Hirzcl, Statthalter. Bern,hard"^ Venner; General Sigmund von Erlach, des Raths. Basel. Joh. Rudolph Burk-

tadtschreiber. Schaffhausen. Georg Ott, Statthalter; Joh. Jakob Stocker, Sckclmeistcr.witsche' Schreiben vom 2. Juni hatte Zürich über den fortdauernd Übeln Zustand der picmon-

ilnt " ^balleutc und über die Stadt Genf an Bern Mitthcilungcn gemacht, welche eine vertrauliche>n ss wünschbar erscheinen ließe». Auch GlaruS, Basel, Schaffhausen nnd Appenzell wurden davon^ 'Untniß gcsezt. Glarus und Appenzell entschuldigten ihr Ausbleiben, anerboten jedoch Beihilfe.Verl' ^ ^banncö Leger fand sich ebenfalls bei der Conferenz ein. Er trug vor, daß der pignerolischcüutc,^ ^cr Deccmber 1661 zu Fraubrunncu übcrgcbcneu Dcductiou den Thal-

üchtu ^^rem Stükc gehalten werde, erinnerte an die zu Baden gefaßten Beschlüsse, an seine Vcr-l>» Brandenburg, Heidelberg und Holland, an die neuesten Bcdrängungen der Thallcutc und

"khi»h Advocaten Bastie und I)r. Videl in einer allgemeinen Versammlung gemachten unan-

C; ^^positioncn, welche nichts anderes verlangt haben, als daß man die RcligionSübung zuZische und im Ucbrigen der Gnade des Herzogs sich unterwerfe u. s. w. Dabei scztcljch ^krtrauen auf schriftliche intoreessiouulia,, hielt die Abordnung einer Gejandtschaft für crspricß-"°ssen "^^weudig, empfahl besonders sich und seine Familie dem mildreichen Patrocinium der Eidge-^ ^m also in Frage, ob man eine solenne Gesandtschaft an den Herzog senden wolle oder einetgzz ^ ^chaffcnheit des savohischen Hofs bekannte Person aus der Zahl der Ehrengcsandtschaft voncoy,"' "ut einem Fürschrcibcn der evangelischen Orte an den Herzog für die Thallcutc, einer Re-

^cr Kurfürsten von Brandenburg und Heidelberg, sowie von den General-Staaten. Inbesserst/^' baß schleunige Hilfe nöthig sei, eine solenne Gesandtschaft jczt kaum willkommen wäre, es auchI' .^"üland nicht vorzugreifen , endlich jedenfalls die Sachen präliminaritcr erkundigt werden müßten,von Jossen, König von England bei Gelegenheit der auf seine Verbindung mit der Prinzessin^uig v beglichen Gratulation an die Sache zu erinnern; ferner eine Reeommandation an densenj>^. " Frankreich durch dcu Herrn von Rovignh, Agenten der Evangelischen in Frankreich, zu übcr-durch Herrn Leger an den Herrn von Dovignh, gewesenen englischen Gesandten, den jezigen^ Thallcutc vorzustellen, die Thallcutc selbst zur Bescheidenheit zu ermuntern; endlich eine de-Holzhg^ "bhücation an den Herzog zu richte» uud zu Ucbcrreichuug derselbe« den Oberst Diethclm^^^rstell Zürich samwt einem Sccrctär nach Turin abzuordnen. Bis Herr Leger etwa mit einerOcht ^ Lausanne bedacht werden könne, wurde ml rokoronckum gcnommcu, ob demselben und seinen»ist ^ von jeder der vier Städte und von St. Gallen 15(1 gute Gulden, von GlaruS

^Ü»gc„ die Hälfte dieser Summe zum Unterhalte verabreicht werden sollen. «. Zürich und "BernErinnerung, daß die Stadt Genf, wie schon in der Conferenz zu Aarberg 166» erörtert wurde,