566 Juni 1662.
jezt um so mehr gefährdet sei, da der Bischof von Anncey in Paris sich aufhalte und dort mit st^Clcrisei auf Einsezung in das Biöthum Genf dringe. In Voraussezung, daß Bern unterdessen dender Sache beobachte, wird der Abschluß darüber auf die kommende Jahrrechuung verschoben. ^ ^wird die Frage verschoben, ob man bei gegenwärtigen Conjuncturen mit andern evangelischen Fürss"Ständen in Corrcspondcnz treten wolle, ähnlich wie die katholischen Orte es bei den katholischen Fürsten ss ^e. (S. u. Baden), k. Der gewesene Feldpredigcr Werdmüllcr klagt, daß er nach seiner Austollu"!^Jahr 1666 statt der versprochenen 12 Dublonen monatlicher Besoldung im Ganzen nur 36 Frankenjedem Hauptmann, von Oberst Werdmüllcr etwas mehr empfangen habe, daher zu einer Gcldans»"genöthigt gewesen sei u. s. w. Zürich und Schaffhauscn erklären, daß sie ihre Hauptlcutc zu Lc>>ihres Betreffnisses anhalten werden; Andere nehmen die Sache all rekoronllum. A. Auf Antt!Zürichs wird beschlossen, die gotteslästerlichen Reden deS von Luecrn gebürtigen Priesters in ^der dem Landvogt deßhalb vcrzeigt, von demselben aber nicht zur Bcrantwortung gezogen wordender Jahrrechnung zur Sprache zu bringen und zugleich den späuigcu Artikel über Bestrafung derlichcn in den gemeinen Herrschaften wieder aufzunehmen. Sonst möge man trachte», den gottlosen ^wenn er sich etwa auf zürcherischem Territorium betreten lasse, zur Hand zu bringen. I». ObKönig von Frankreich, wenn er in das Elsaß kommt, von Seite der Eidgenossenschaft wolle ss ' ^lassen, ist bei der bevorstehenden Zusammenkunft in Baden zu -bcrathcu. I. In Bezug auf das vonFürsten von Hohenlohe-Schillingöfürst eingegangene Gesuch um eine Kirchcnbaustcucr zeigt Basel ^mau von dort 56 Thaler Übermacht habe. Die übrigen Orte nehmen es in den Abschied. ^
nimmt mit Rüksicht auf den Bericht Zürichs ull rskorsulluiu, was auf der Jahrrechnung hinstchll'chSchifffahrt auf dem Unterste im Thurgau zu verfügen sein möge.
Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsanstelegenheiten lBaden. « Art. 271. Fesiungsban zu Baden.
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Conferenz von Uri und Schwyz.
An der Treib. 21. Zuni.
LandcSarchi» Schwyz.
Andrew
Gesandte: Uri. Karl Anton Püntincr, Statthalter; Karl Franz Schmid, Sckclmeistcr;
Megnct. S ch w h z. Kaspar Abhberg, alt-Laildammauu und Landeshauptmann; Johann Franz -alt-Statthaltcr; Franz Ehrler, Sckclmcister; Johann Balthasar Jnderbitzi. ^
Die Conferenz hatte den Zwek, die wegen der Schifffahrt zwischen Flüclcn und Brunnen cntstan ^Späne beizulegen. Nachdem nun die lieben und getreuen Mitland- und Schifflcute von Flüclon ^Brunnen der Geduld nach angehört und die Schiffcrordnung vom September 1592 vorgelesen >vcn, ^man einhellig, daß diese Ordnung fortbestehen, nur die darin angeseztc Buße, die zu niedrig ,fidaß sie von der Ucberschrcitung ihrer Vorschriften abschrckcn konnte, gesteigert, nämlich auf jode»