659 Januar 1662.
den Zutritt zu gestatten, endlich die Neutralität der Freigrafschaft Burgund gehörige Bcrüksichtig»»3 ^funden haben müssen, bevor zu der gewünschten Zusammenziehung der Bundesinstrumentc und zur ^serirung des Dauphins Hand geboten werden könne. Nach Ucbcrrcichung dieses Gegenmemorials a ^wortetc der französische Gesandte zuerst mündlich, dann auch, obwohl in Bezug auf die Frcigrafsch»^ 'anderm Sinuc, schriftlich: Die Erinnerung an die zu Befriedigung der Ansprachen vorerst zu bezahle»^100,000 Kronen sei allerdings begründet; es sei auch des Königs Absicht, allmälig dieseständig zu liefern; allein seine Finanzen haben noch nicht nach Wunsch geordnet werden können; in»» ^mögen die Abgeordneten sich zur Reise anschiken, die Verzeichnisse ihrer Forderungen »utnclM"
die Abordnung beförderlich, noch vor dem Antritte der auf den 15. April bestimmten großen
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König liebe es, in solchen Dingen selbst zu handeln, und werde um so geneigter sein zu entspreche»,^ ^lungen mit den einzelnen Ansprechen« fernen« Fortgang gestatten; den Kaufleutcn werde auf bcg«'»^
Königs, in Paris eintreffe; hinsichtlich der Ansprachen der Particularcn möge man den Vergleichs»^»
Klagen bei den Behörden Recht verschafft werden; über die Compagnie der Hundert f«
am leichtesten und erfolgreichsten in Paris selbst zu tractiren; auch die Neutralität der Frcig«» ^werde der König, mit Beobachtung der Zeitumstände, wohl bewilligen können. Auf dieseErklärung des französischen Gesandten erwidern die Abgeordneten der Stäirdc, diecrbietungcn nicht annehmen zu können; nur den vierten Punkt, die Hundert Schweizerwollen sie für jezt bei Seite stellen; dagegen sehen sie nicht ein, warum die Neutralität dernicht wie 1580, ohne Beizichung von Kaiser, Oesterreich und Lothringen, in Solothurn unter ^ „Mitwirkung der Eidgenossen festgestellt werden könne. Hierauf eine abermalige Replik des fra»Z"Gesandten: Er nehme es über sich, dem Könige die Verabreichung einer größer«« Summe vorz»! ^als in Solothurn anerboten wordci« sei; über die Partieularansprachcn aber fehle ihn« dicSPt^^^wegen der Handelsleutc schreibe er nach Hofe; bei dem Bundesschwurc selbst «verde er sich ^Kräften für die Gewährung der gestellten Forderungen verwenden; wenn immer möglichnöthigen Summen in den nächsten Monaten zugesandt werden; man möge jedenfalls zur Abrcsic a^ ^Frühjahr sich bereit halten. Da bei der weitern mündlichen Unterhandlung eidgenössischer Seits ^ ^Söuderung der obrigkeitliche«« und der particularcn Interessen nicht eingegangen werden wollte "Anerbieten von zwei Pensionen und eben so vielen Zinsen von den Geldanleihen nicht genügte, e»man sich zun« Abschiede, empfahl dem Gesandten, befriedigendere Zusicherungen auszuwirken, und ögegenseitig das Wort, in Fortsezung der Unterhandlungen sich nicht von einander zu söndern, »^'" ^Schwhz erklärte, nicht abermals zu seinem Schaden durch ein solches Versprechen sich binden »
wollen, e. Rudolf Mahlers erneuertes Begehren um Schild und Fenster in sein ncucSOber-Hittnau wird abermals auf die Jahrrechnuug gewiesen. «I. Baron de Grammont, sp»»'^^„Hauptmann der Festung Joux, bittet als Gvsandtcr der Freigrafschaft Burgund um VerwendungNeutralität Herselben und erhält die besten Zusicherungen. «. Haus Dietrich von und zu Schönau, W»und Schultheiß (zu Waldshut), schreibt, daß man bei Erneuerung des Bundes mit Frankreich diedes Erzhauseö Oesterreich sich möchte empfohlen sein lassen, und erhält die Antwort, daß «»anlängst in Richtigkeit gesezt habe, er aber auch für Entrichtung der rükständigen ErbeinungSgeldc«'sein möge. t. Den« auch in Zeitungen verbreiteten Gerüchte, daß die XII Orte die vier cnnctbirg