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Juli 1600.
Jahrvechmmgs.Tagsazunc; der XIII Orte.
Baden. Ä. Juli.
Staatsarchiv Lucer». Altg. Absch. Bd. I-, toi. Kl.
Gesandte: Zürich. Hans Heinrich Rahn, Bürgermeister; Salomen Hirtel, Statthalter.
Anton von Grafcnricd, Schultheiß; Joh. Jakob Bücher, Benncr. Lucern. Heinrich Fleckenstein, Sä)'^heiß; Christoph Kloos, des Raths. U r i. Joh. Franz Jmhof, Landainmanil; Joh. Martin EPP ^dcö Raths. Schwhz. Kaspar Abybcrg, Landammailn; Melchior Khd, Sicbner. Uttterwald?Heinrich Bücher, Landammann; Balthasar Am Schwand, des Raths, von Obwalden. Zug. Joss ^Trinklcr; Joh. Jakob Znmbach, beide dcö Raths. Glaruö. Ulrich Tschudi, Landammann; Joh-^rich Clmcr, Statthalter. Basel. Joh. Rudolph Wcttstciu, Bürgermeister; Joh. Rudolph Lurkh"Ctadtschrciber. Freibürg. Franz Peter Gottrau, Schultheiß; Joh. Rcinold („Rheine"), des ^Solothurn. Wilhelm von Stcinbrngg, Schultheiß; Christoph Bhß, Stadtvenncr. Schaffl)^'^ .Leonhard Meyer und Johann Mäder, beide Bürgermeister. Appenzell. Bartholomäus Näss,ammann von Jnner-Rhodcn; Joh. Tanner, Landammann von Außcr-Rhodcn.
»». Eidgenössischer Gruß. I». Die im vorigen Jahre verschobene, nun wieder aufgenommen? ^rathung über das Münzwcscn wird, in Betracht, daß bei den verschiedenen Gränzländcrn, mit dcnc»Eidgenossenschaft verkehrt, die Tarifiruug fremder Gcldsorten sich nicht ohne Schaden der eigenen i)^zerischcn Angehörigen durchfuhren lasse, namentlich auf Andringen Basels abermals verschoben,Wartung, es werden die unirten Kronen und Fürsten sich verständigen, wodurch dann die sovon selbst fallen würden; inzwischen will man jedenfalls mit dem Curö der groben Silber- und ^ ^sortcn nicht höher gehen als er gegenwärtig ist. » Da von den vielen österreichischen Erbcinungsge ^immer noch nichts eingegangen ist wird der Waldvogt zu Waldöhut, Herr von Schönau, abeuns^ ^sucht, dem Hofe zu Innsbruck die Sache in Erinnerung zu rufen. «I. Der französischewöhnlichem Begleite zur Sizung abgeholt, hält einen Bortrag*), dem er folgenden Tagö eine ^des Königs aus Montpellier vom 6. April, nämlich die Einladung an die Stände beifügt, ihrezur Solcmnisirung des Bundes nach Paris abzuordnen. Daraufhin wird daö im vorigen JaMgcbcnc Memorial abermals zur Hand genommen und rcvidirt, dem französischen Gesandten diuAusschuß überreicht und vou diesem dahin beantwortet: Er sei eine auch für alte Herren nicht u» ?> ^Zeit zur Reise nach Paris anzusezcn bereitwillig und möchte den Bortrag des Wunsches um Bereinig!Garde und Herstellung der burgundischcn Neutralität den Abgeordneten in Paris selbst zulassen; er empfehle den Abgeordneten, sich mit den herkömmlichen Handclsprivilcgicn wohl bekannt zu ^ ^ ^um mit den Minister» in Paris die Sache ein für allemal rcgulircn zu können; der König > ^strcngrcchtlich zur Bezahlung aller Rükständc verpflichtet, der Billigkeit nach aber möchte mitringcrn Thcil sich zu begnügen um so räthlichcr sein, als dadurch die Bezahlung um so mclJ g ^
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') In dem Vortrag wird den Eidgenossen ihr Einschlich in den zwischen Frankreich und Spanien abgeschlossenesogenannten pyrenäischen Frieden) angezeigt. Beilage Nr 0. 11.