Februar 1659. 473
^nnerherr („sind allein den ersten Tag gesässen"). Schwhz Wolf Dietrich Rcding, Landammann;'chacl Schoruo, alt-Landammann; Joh. Kaspar Abhbcrg, Statthalter. Nntcrwaldcn. MarquardLandammann, von Obwalden; (Joh.) Melchior Leu, Landammann, von Nidwalden. Zug. Karl^ndcnberg, Statthalter; Christian Schön, des Raths. Glarus. (Entschuldigt). Fr ei bürg. Simon^^mann Mcher, Bürgermeister. Solothurn. Joh. Friedrich Stocker, Vcnncr; Christoph Bhß,^ elnicjstcr. Appenzell I. - Rh. Johannes Suter, Landammann. Abt von St. Gallen. Fidel^ Thür«, Landeshofmeister.
Nach gewechseltem eidgenössischem Gruß und Vcrhörung des Entschuldigungsschreibens von GlaruS^ ^ ^ Bürgermeister Meher, das bekannte Project sei zwar von einem Ausschuß aufgcsczt, dann aber ohne'gegangene Erdaucrung der Schiedortc und gegen seinen Willen, übereilt, an die Orte versendetcii. Neben diesem Projccte wird auch das an die lczthinige Confercnz eingelangte Schreiben deslliuf Zuschrift deö Bischofs von Constanz zur Bcrathnng vorgelegt. Bei der erstell
kc>„ ^ ^ärt sich Uri mit der Ansicht einverstanden, daß das Projcet nicht angenommen werden dürfe;^ ^ ^ über abgewiesen werden solle so müsse, um das alte Recht und Herkommen besonders auch in>v»ld^'^" ^ behaupten, die Einigkeit der katholischen Orte vorerst hergestellt werden. Schwhz, Unter-. , ""d Zug finden das Project den Versprechen Wettsteins nicht gemäß, durchweg auf die Paritatbinla'^ Freiburg sieht in dem Project besonders sechs bedenkliche Punkte; indessen sei es nicht vcr-^ zusammen halte und der Kriegökostcn halber sich modcrire, sei die Hoffnung auf
k'cild aufzugeben; nur möchte Frciburg nicht länger vergeblich Mühe und Kosten auf-
krert^" ^°^thurn räth zwar nicht auf das, was schon ausgemacht, aber doch auf daö, was noch un-echt ""^Mcn, ist jedoch nur instruirt, alles wegräumen zu helfen, was der Einigkeit entgegendü>S erachtet jedes Traetircn über die Religion als mißlich, läßt sich am liebsten das gefallen,
ü>te Vertraulichkeit führen mag. Abt von St. Gallen möchte besonders des DrittmannS Recht und die
in gewahrt wissen und überhaupt in keine Tractationen mit dem Gegenpart sich einlassen,
^ten s^be möchten nachthcilig ausfallen. Luecrn bleibt bei den bereits ausgesprochenen An-
^ interessirten Orte, will aber die bevorstehende Tagsazuug nicht ausschlagen, sondern mit der auf^r>u Konferenz entworfenen Widerlegung dem-Project entgegentreten, so viel möglich eine Rupturdaher ein in diesem Sinne abgefaßtes Schreiben des französischen Gesandten de la^idfu^ Nochmals erinnert Uri, vor allem ans zur Einigkeit zurükzukehren, und Abt von St. Gallen, diesem^dr/^' ""^b'ttet in Behauptung des Rechts und des Herkommens Rath und Beihilfe, während^stsion Schiedortc auch ferner in guten Treuen zu handeln sich anerbieten. I». In der zweiten
^atiss Schultheiß Pfhffcr an, Uri werde nicht mehr zutreten, wenn ^hm die wiederholt angeregtezur Zugesichert werde. Da die vier alten Orte nur zur Behandlung des ProjectS, nicht
^llen ^ Particularstreites instruirt waren, ersuchten sie die unparteiischen Orte und Abt von St.
Gesandten von Uri vorzustellen, daß sie sich jezt nicht ohne großen Nachthcil dcS ganzen
deu^w zurükzichcn, nach Austrag des gegen Zürich und Bern obschwcbcnden Streites aber
^ seicu ' bundcögemäßcs Recht gewärtigen dürfen. Allein die Gesandten von Uri erwiderten,
Arrest u"d^ hergekommen, daß ihrem Streit abgeholfen werde; die auf Hilfikon gelegten
andere Vorgänge seien von der Art, daß kein anderes Mittel zur Vereinbarung übrig sei,
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