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Februar 1659.
sie um Ratification des'Vergleichs, um Empfehlung desselben und um einen Befehl an die Ka»ß^sich nach demselben zu richten und nicht etwa durch Nachgiebigkeit gegen die Zollforderung diezu brechen und die Angelegenheit zu erschweren. Das Gesuch wurde in empfehlendem Sinuc »i ^Abschied genommen, Zürich aber unterdessen zu Ausstellung von Rccommandationcn ermächtigt. T>crden Kaufleuten gemachte Vergleich sezte nämlich fest: Zu Entfernung der Hindernisse, welche der Ezcmp^entgegenstehen, soll ein Fond zusammengelegt, in Lyon als Agent Hans Martin Hertncr Clee nebenordinären St. gallischen Verwalter bestellt, denselben von den zürchcr'schcn Handelsleuten 899, von den 'flauten im eis Vuull 199, von den Mcrcantcn Schaffhausens 159, von den St. gallischen Gcwelbs1299 Livres zugesandt, zu einem für die vorderösterrcichischen Länder und den Handel mit Paris bcß>'" ^Fond in Basel von Bern und Biel 199, von Basel selbst 399 LivreS beigetragen werden; die nach ^von Frankreich transttircuden Waaren seien in drei Klassen cinzuthcilen und mit 5 bis 39 ,
Ccntncr zu belegen, und zwar vorläufig so lange, bis die beiden genannten Fonds von 2659 Livr^ ^Zinsen gedckt sind; damit die Klagen der Zöllner über Mißbrauch der eingeschriebenen Zeichen sichwiederholen, wird Jedermann zur Ehrlichkeit gemahnt, Ucbertrcter nicht nur rechtlos gelassen, ^bei der hohen Obrigkeit ihres Ortes verklagt. Die Acte wurde unterzeichnet von Hch. Escher ^Heß aus Zürich; S. Gruner älter und Güntispcrger von Bern; H. L. Krug und H. L. Fäsch dv" ^N. Zollikofer und I. Hochrütiner von St. Gallen. «I. Ucber den auf Güter der Stadt Baden ^ ^Arrest ist mündlich zu rcferiren. e. Auf eine Erwiderung des lucernischcn Verfahrens mit Ve>b^'^von Schriften wird verzichtet, dagegen nicht unthunlich erachtet, ein kurzes Project über die„verkehrte Erinnerung" in Patcntswcisc als Warnung vor der weitem Einführung solcher ehren'»^ ^Schriften zu veröffentlichen und den Schicdortcn die Abschaffung des Libcllircnö zu beantragen.
Italien stehen zu Mortara die Compagnic des Hauptmanns Dub von Bern und drei Herren von ^in Valcnza Hauptmann Rahn, von Wattcnwhl und Villars ans Bern, Marval vonweiland MajorJmthurn scl. von Schaffhausen, alle seit Jahren ohne Seelcnpflegc. Es wirddaß von Bern ein Kandidat dahin geordnet werde, und ein zweiter von Zürich. Für das nöthigesolle Bern die Hauptlente von Bern und Nencnburg, Zürich diejenigen von Zürich und Bünden, ^Hausen ebenfalls den dortigen Hauptmann zu Beiträgen von 3 bis 4 spanischen Dublonen cinla ^Den Evangelischen zu Lixheim werden gemäß Abschied zu Aarau Zürich und Bern je 199, ^ ^Schaffhauscn je 59 Gulden steuern. I». Ucber die Steuer «ach „Chaliz" wird später eingetreten. ^der evangelischen Orte Gevatterschaft des Grafen von Hohenlohe wird Basel ein vergoldetes ü ^Bastin von 199 Ducatcn Werth in aller Kosten besorgen lassen. It. Der verwittwctcn Mcukg^t ^Baden werden zu einem Bassin und etlichen Schalen 299 Ducatcn bestimmt und die Anferflü"'^^Bern besorgt. I. Dem neuen vierstimmigen Psalmenbuch, von HanS Jakob Gonzenbach w ^verlegt, wird ein zehnjähriges Privilegium bewilligt.