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stein zugelegte Acußcrung nämlich, daß er bei den FricdcnStraetaten gesagt habe, weil Zürich die Iudicata!'^Religion ecdirte, sei nun Schwhz wegen der unbedingten Rechte ans der Sache, gibt Weitstem selbst als A>u' > ^seiner eigenen Worte eine Berichtigung, fugt aber bei, zwischen kriegführenden Parteien lasse man oft die .Wkosten falle», was indes! die Partikularen nicht berühre. Auf St. ThomaStag bringen die Schiedorte dender Unterhandlung abermals in Erinnerung und bemerken zugleich, so lange ihnen nicht ctwaöwerde, können sie nicht wohl mit Zürich und Bern reden; es bleibe also nichts übrig, als beidenzu empfehlen, daß sie das Projcct :rll rskoroinluin nehmen. Mit Bedauern, die Mühe der Schiedet ^anders verdanken zu können, sondern bei ihrem alten Herkommen beharren zu müssen, erneuern duOrte ihre Klagen über die fortwährenden Attentate und Arreste Zürich s gegen die Gotteshäuserbitten, dieselben möglichst zu heben, lassen hoffen, daß dadurch etwas Fruchtbares erzwckt werde, n ^aber auch, das Projekt nicht ml lokorenllnin nehmen zu können. Die Schicdortc nehmen auch ^zur Erzwekung des Friedens in weitere Erwägung, wollen sich aber über den Festungsbau ^Baden oder die Privilegien anderer Particnlarcn nichts arrogircn, sondern sich auf die Stellungken, die ihnen dcrFricdcnSschluß anweise. I. Mittlerweile zeigten die Gesandten von Glaruö,
Appenzell an, daß sie mit Befremden vernommen haben, Solothurn habe zur Zeit, da daöZwchcr'schc Geschäft verhandelt wurde, unter seinem Siegel ausgesprochen, daß Uri über Zwchcrsciil solle; dieß habe sie gegen Solothurn zu der Bitte veranlaßt, sich doch nicht von ihnen zu tn ^Solothurn aber habe gesagt, wenn die vier Orte nicht jezt oder auf eine gewisse Zeit Sicher!)^ ökönnen, das Zwehcrssche Geschäft ausmachen zu lassen, so wolle es sich der Sache gar nicht mehr au>u ^um Unheil zu verhüten werde man also ein gedeihliches Mittel ergreifen müssen, i»» Obnw) ^Perglcichung erzwckt werden, konnte, fanden doch die Schicdortc nöthig, zum Schlüsse noch eineZusammenkunft zu veranstalten, thcils um einen freundlichen Abschied zu machen, theils um ^ c»zur Mitnahme und Uebcrlcgung mitznthcilcn, endlich um die Zeit für eine andere Tagsazung zuund dem französischen Gesandten seine Proposition*) zu verdanken. Die vier Orte fanden sichsolchen Zusammenkunft bereitwillig, doch in Bezug auf das Projcct und die Ansezung einer ue>u>leistung nicht instruirt.
IV. Besondere Verhandlungen der katholischen Orte. -
KM
«. (S. u. deutsche gem. Vogt, übcrh.). «». (Luccrn, Schwhz, Untcrwalden und Zug.) ^von Constanz zeigt durch seinen Abgeordneten Dr. Raßlcr an, daß Zürich an gewissen OrtenMunition sich verfaßt mache und die Stadt Kaiscrstuhl bedrohe; daß die Untcrthancn iit Gütt'Nsi" ^badischcn Rcccssc nicht Folge leisten und die Feiertage nicht halten, unter dem Vorwande, Züuä) ^verboten, n. s. w. Durch einen Ausschuß wurde dem Dr. Raßlcr die Vertröstung gegeben, daßfcrenz mit den Prälaten von Constanz und St. Gallen am t3. Januar künftigen Jahres**) wcgc"
*) Der französische Gesandte de la Barde hatte seine Propvsition am 2./12. December vorgetragen.zu bedenken, daß die cntgegengcsezten Sprüche der Ehrensäze keine Urtheile seien, hiemit entweder durch ^
Obmanns oder durch einen Vergleich der Friede zu suchen sei. Der Abschied erwähnt der Proposition weiter 'ist die Copic derselben wenigstens im Kantonsarchiv Schasfhausen (Beil. zum Absch. der evangel. Orte) enthalt"-
**) Die Konferenz kam nicht zu Stande. S. Confcrenz der IV Orte vom 4. Februar 1659, Iit. >»