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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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45k December 1658.

über das Zwcyer'sche Geschäft Gehör zu geben, sondern eher abzureisen, dagegen ans den Sonntag ^allgemeine katholische Session zu veranstalten, um die Instruction Uns und SolothnrnS zu erfahrensich zu besprechen, wie den protcstircnden Städten zu begegnen sei. I». (Alle katholischen Orte). L»c^eröffnet den Entschluß, bei der allgemeinen Tagsazung, laut Ausschreiben, die allgemeinen Geschäftealtem Herkommen zu verhandeln und den von den katholischen Säzen gefällten Ausspruch mit LeibGut zu behaupten. Uri erklärt sich in dcinsclbcu Sinuc, erinnert aber auf sehr eindringliche Weist,zu ciumüthigcr Union nothwcudig sei, alles Mißtrauen zwischen den katholischen Orten wegzura"'Schwhz, Untcrwaldcn, Zug und katholisch Glarus stimmen mit Luceru, wobei indessen Glaruses möchten die interesfirten Orte sich unter einander selbst vergleichen oder die unparteiischen OrteSache reden lassen. Frciburg räth auch, die Generalgcschäfte zuerst zur Hand zu nehmen, d"""auch die Particularsachcn nicht auszusczen, zwar an den wohlbcgründctcn Aussprüchen der katho > .Säze festzuhalten, aber eine Moderation der Kricgskostcnforderung nicht abzuweisen. Solothurn, inauf den Ausspruch der Säze gleicher Ansicht, hält für angemessener, vorerst über die P^icnlarst^besonders mit Uri, sich zu einigen, und erzählt, wie Weitstem durch seinen Ausspruch in den ge>" ^Vogteicn die lautere Parität habe einführen wollen. Appenzell katholischer Religion will diegcschäftc vorausgehen lassen und fügt die Bemerkung bei, daß im Ausschreiben der Schicdortc des Z"'scheu Geschäfts gar nicht erwähnt sei. Nach der dritten Umfrage sprechen sich alle Orte, mitvon Uri und Solothurn, für den Antrag Lueern'ö aus; Uri erklärt, wenn es auf so wenig Berükstcht'ö^hoffen dürfe, abreisen zu müssen, und wird von Solothurn uuterstüzt. I. In Abwesenheit von,Ur> ^Solothurn, und in Folge der Berathung, wie doch Uri und Solothurn bewogen werden möchten, stä> ^andern katholischen Orten zu untren, ließ man durch die Gesandten von GlaruS, Frciburg und AW ^ ^dieselben nochmals inständig ersuchen, entweder selbst von ihren Regierungen andere Justruct>o^^verlangen oder solches durch die unparteiischen Orte geschehen zu lassen. Es wurde aber erwidert,solches nur geschehen, wenn auch die vier Orte einigermaßen entgegen kämen. Die Mehrheit bu ^bei ihrer Ansicht stehen; und da Bürgermeister Weitstem auf den folgenden Tag, den 16. Dcccwb^ ^allgemeinen Sizung einladen ließ, wurde der Landschreiber und der Untcrvogt beauftragt, dcnrstzuzeigen, daß mau sich dazu einfinden wolle, wenn dabei nach dem Ausschreiben verfahren werde.stein erwiderte, daß er von nichts anderm wisse, daher denn auch die allgemeine Sizung in derstattfand, wie hicbevor (Iii. ak) berichtet ist.

III. Besondere Conserenzen der Schiedorte mit Luceru, Schwhz,

walden und Zug. ^

Ii. Die Schicdortc machten drei Vorschläge: daß beide Sprüche der Schicdrichtcr, vorbehältstbeidseitigen Ehren und Rechte, beiseits gestellt sein sollen; daß die iutercssirtcn Orte sich selbstander zu vergleichen belieben möchten, oder daß sie sich durch die Schiedorte vergleichen lasse"-Vorschlägen wurde der bei dem Friedensschlüsse gemachte Vorbehalt entgegen gestellt, daß bei derccssion der Schiedorte keinem Orte an seiner Religion, Freiheit, Hohhcit, Recht nnd Gerechtigkeit- ^catur, geschworeneu Bünden, Landfrieden, Mehrheiten, Sazungen, alten Gebräuchen und Hee^"Landrcchten, Abschieden, Verträgen und besonders den V Orten an ihren unter einander habende"