April 1658, 411
den Abgeordneten von Schwhz dagegen in die Herberge der Bescheid übcrschikt: Da sie abcr-^ mit einer Protestation , sogar wider die Orte als Richter, cingekomincn, könne man anders nicht' ^e hicniit geschehe, iit kräftigster Form für alles hieraus erwachsende Unheil, Kosten und Schadeneinlegen, Schwhz aber erwiderte mit einer schriftlichen Antwort, welche die vier Hauptpunkte^ den den Abgeordneten gehaltenen Vorträge enthielt und die Schlußerklärung: Sofern die Herrensthcl Horm ZwchcrS doliotn ox okticio nodili proeedircn und sentcnzircn wollen, lassen sie es gc-beziehen sie sich aber in dem und dem übrigen auf ihre Instructionen. Indem endlich^ vertröstet wurden, daß man das Geschäft nicht verlassen, sondern den Obrig-dc>l" ^ Satiren werde u, s, w., und sie dann Ocffnung und Besichtigung des geistlichen Processcstkr^'wic Verschiebung der weiter» Verhandlungen bis nach Ostern und gleiche Zahl der SäzcPro (zwei von jedem), ihnen aber geantwortet wurde, der Nuntius habe den geistlichen
hiesig bcsondcrn Conditioncn übergeben, welche nicht erlauben, der Forderung zu entsprechen, bc-sich geistlichen Proccß, der faul, falsch und nnwahrhaft sei, von dem Nuntius selbst
dv» I "uch bei den Rüthen, Burgern und Landsgcmcindcn mit der Bitte cinzukommcn, denen
Pc Audienz zu geben ohne auch Uri zu avisircn. Man empfahl ihnen jedoch, lcztcrcS zu
Meidnng u„ruhcn und im Vertrauen auf den Bericht der Gesandtschaften zu unterlassen undiurksi L"rcrn, den geistlichen Proecß, da die Säzc noch nicht gesprochen haben, dem Nuntius nichtsondern versiegelt aufzubewahren. Gegen die Protestatio» Schwhz's wird ebenfalls
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k>>> Mcrkung. Die Zürcher Abschiedcsammlung, die die Verhandlungen dieses Tages ebenfalls enthält (Bd. 155,'Neys», ^ Beilage einen „blxtraet. vfgcnoniencr Kundschaften zu Stans; den 10. Aprilis 1658", nebst dein Na-der sechszehn Kundschafter, DaS wesentliche Ergebnist war: Als Donidekan Papus in den KriegSrath kam,"»»g "^'er gesagt, man solle NappcrSwyl versehen, auch einen Ausfall aus RapperSwyl versuchen; schon bei der Lan-l" Brunnen habe man Echwyzer über Zweyer schmähen hören', bei Pfäsfikon sei von einigen Schwyzern wie überdabx ^andsleute geschimpft, so auch gesagt worden, man sollte den Zweyer tvdtschlagen; nach dem Lillmergcr Siege^ ^^"g auf die zu Reichenburg verlangte Neutralität gesagt, jczt könne man mehr prätcndiren! wie diezu dei Rothenthurm angelangt und von dem Dortor von Einsicdcln ausgefordert worden seien, »ach Einsicdcln
'^khcr ' ^ Zweyer nach Schindellegi geführt; bei dem Angriff auf die Bellenschanze und auf den Ehrl habeAchtum ^'andschreiber Betschart für Munition gesorgt i dast er aber vor dem Angriff de» Zürchern mit dreimaligem, Hutes ein Zeichen gegeben, sei um so unwahrscheinlicher, da die Zürcher Wachen unvorbereitet gefunden"ach s ^ Blalliser selbst widersprechen der Sage, als hätten sie sich durch Zweyer vom Zuzuge abhalten lassen; alsheg ^ Minung der Bellen das Volk sich verlaufen, habe Zweyer gemahnt, das schwere Geschüz nach Wylen in Sicher-en, ^ ^lbst habe auch Anstalt gemacht, nach Psäsfikon zurük zu gehe», und als zwei dabeistehende Kapuziner^°lle ^ ""^ct, lieber aus feindlichem Boden stehen zu bleiben, habe er geantwortet: wenn sie den Krieg führen wollen,Degen abtreten u. s w. — Die im zürcherischen Extrart enthaltene Beilage fehlt in der Luccrner