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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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November 1657.

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Conferenz der Städte Lucern, Freiburg und Solothurn.

Solothurn.. November.

Staatsarchiv e»crr». Arten! RcligionShändel.

Gesandte: Lucern. Oberst Jost Pfyffcr, des Innern und Geheimen Raths. Frciburg. Johannk»>old, Landesoberst, und Beat Jakob von Montcnach, Sekclmcister, beide des Täglichen und GeheimenSolothurn, Oberst Johann (Wilhelm) von Stcinbrugg, Schultheiß; Joh. Ulrich Suri, alt-Friedrich Stockcr, Venncr; Christoph Bys, Sckclmeistcr; Altrath Hieronymus Suri;

Urs Gibclin; Franz Haffncr, Stadtschrcibcr; Pctcrmann Suri, sämmtlich Geheime Räthe.de» ' eidgenössischer gegenseitiger Begrüßung, in Erwägung der cingekommcucn Berichte über died>it' ^in Thäligkcit geseztcn Rüstungen, Musterungen, Fortificationsplänc, Verbindungenlieh ^ andern protestantischen Fürsten, wird nöthig gefunden, sich ebenfalls gegen unvcrsehcnen

^fall z» wahren. Gränzhäuser, Schlösser, Städte zu befestigen, wie Frcibnrg zu thun Willens ist,^ Solothurn sich nicht so leicht entschließen, weil rebellische Untcrthanen in solchen

Y»x^"' ^ Willisau, sich festsczcn möchten; dagegen werden sie die Mannschaft organisircn, Maga-

'^crhanpt alles zum Krieg Erforderliche gerüstet halten. I». Die mit Wallis, Savoycn, Bnr-»icht ^"^anz, Tyrol, Bisthnm Basel und dem Reich früher abgeredeten Diversionen soll man ebenfallsei»c lassen, besonders wird Frcibnrg ersucht, bei Wallis die etwas altcrirtc Freundschaft durch

Ij^^^'äiche Lcgation aus ihrem Rathc zu rctablircn und bei Savoycn und Burgund um nachbar-^'^and Zu werben, zu welchem Zwckc Solothurn die nöthigen Crcdcntialc ausstellen soll. Zu-Schultheiß von Stcinbrugg die Hilfszusagc des Bischofs von Basel nachsuchen. «. Der Gc-^hur Oheimen Alphabets hat sich bewährt und wird fortgcsezt. Dabei mögen Frciburg und So-Sel Correspondcnzen durch den Gnbcrnator von Mollondin vermitteln lassen, hingegen werden

Lucern die alte Form obscrviren, «I. lieber die von Frciburg behauptete Gewißheit einesbleibt "^)erc Erörterungen einzutreten wird auf eine katholische Tagsazung verschoben, v. UcbrigcnsInhalt des am 31. Juli 1656 zu Wcrthcnstcin aufgerichteten Abschieds, mit der Alis-as dj Anzahl der Mannschaft zu gegenseitiger Hilfeleistung nach den Umständen sich richtet, k.tvcrdc^ ^^ltung Rappcröwylö für die katholischen Orte so wichtig ist, soll durch Luecrn nachgefragt^ Befestigungswcrke ausgebessert die erhaltenen Steuern, wie verlautet, unter die^r» ^ ^^)cilt worden scieil, Solothurn ersucht die Gesandtschaften von Lucern und Frciburg, bei^ladt ^ wirken, daß für die bevorstehende Rcchtsübung nicht die ganz von Bern abhängige^larau, sondern Biel als Malstätte bestimmt werde.