November 1657. 393
^)en katholischem Orte zu kommen, weil die Sache mit der Religion zusammenhange. Schwhz wiederholt,'ue Berufung auf seine Judikatur und auf den Vicrwaldstättebund, will aber die gepflogenen Bcra-ihi Ansichten gerne heimbringen. Es wird nun ein Ausschuß beauftragt, dem Nuntius das von
Angelangte Schreiben, in welchem er daraufhinweist, den Entscheid der Strcitangelcgenheit dem'gen Vater zu überlassen, zu verdanken und um die Erlaubniß zu Einziehung von Berichten überthech ^ ^ Geistlichen zu bitten, und man erhält auch, obwohl nur aus Rükstcht auf die dabei bc-^'gtc Erhaltung der Religion und in VorauSsezung der Ucbcrtragung der Sache an die katholischenEoni ^ 6"!nge, daß dazu Anstalt getroffen werden solle, und zwar, wie vcrdcutet wurde, durch den. Bißling. Man vereinigt sich nun auf folgende Punkte: 1) Luccrn erkundigt sich, ob Uri
/ "sug sich zu Uebertragung des Entscheides an die katholischen Orte erklärt habe, und gibt dengen drei Orten davon Bericht, damit auch sie ihre Erklärung abfassen und einsenden; 2) unterdessen""klt jedes Ort „was ihm gründliches und erhebliches von Oberst Zwehcrs Thun und Lassen, es wäre
unter währendem lcztcm Kriege als auch zu Tagen und sonst vor oder nach denselben verlassen,'»t und im Wissen wäre," um bei einer folgenden Konferenz alles zusammentragen zu können; 3)soll ^geudcn Congrcß ist in Bcrathung zu nehmen, wie, wann und wo die Hanptaction vorgehenk- w., auch der gewesene Landvogt Wirz und der Landschrciber der Freiämtcr über den gegen»cbc Proceß zu verhören; ch die Frage, wer Kläger in der Sache sein solle, ob die Orte,
wich Zweher im Felde war, oder ob sämmtliche Orte, wird den Obern heimgebracht; 5) Zug
li/'t ^ ^kchicd über die geführten Verhandlungen mitgctheilt mit dem Ersuchen, sich darüber bcfördcr-ccru ^^b>rcchen; 6) nach Eingang der auf das Schreiben an Uri zu erwartenden Antwort läßt Lu-""'u Klagschrcibcn dahin abgehen wider etwelche der Ihrigen, als von welchen sowohl im Thurgau
bann"ttuu.
ö" Bremgartcn nicht unlängst gar ungute, ärgerliche, ja auch unkatholische Reden geflossen, und alö-
barübcr ihr Bescheid und Meinung zu vernehmen sein." I». Lucern bringt abermals in Erin-3, daß die V Orte 150 Mann Bcsazung nach Baden, Brcmgartcn und Mellingen bereit zu halten
H Dem Kloster Rheinau wird bewilligt, auf deu Fall eines Bruchs eine Sicherheitswache von
lich/"" Religioncil sich geben zu lassen. «I. Die Gotteshäuser und geistlichen und weltlichen Ge-^ Thurgau sind um den Beitrag für Rappcrswyl durch den Landschrciber nachdrüklich an-Kottweil dürfte zu verdcutcn sein, daß man bald ihrer Dienste bedürftig sein
Conferenz der Orte Lucern, Sclnvyz, Uuterwalden und Zug.
Lucern. 11». November.
Staatsarchiv Luccr». Mg. Absch. Bd. XUVII, kol. SI2.
Lucern. Ulrich Dnllikcr, Schultheiß; Laurenz Meher, Statthalter; Ludwig Meyer;^hffer, des Raths. Schwyz. Joh. Franz Reding, alt-Landvogt von Baden; Joh. Kaspar Aby-
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