November 1657.
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Conferenz der die Vogteien Bellenz, Bollenz und Riviera regierenden Hl Orte.
Brunnen. 1t»S7, 7. November.
LauScsarchiv Nidwcildru.
Gesandte: U r i, Jakob Lusscr, Sckclmcistcr; Joh. Franz Arnold von Spiringcu, Landcsfäh"^Landvogt Beßlcr, des Raths. Schwyz. Michael Schorno, Landainmann; Martin von Rickcnbach ^moirt), alt-Landammann; Franz Bctschart, Sckclmcistcr; Landvogt Franz Reding; Kaspar Abyberg, L""Hauptmann. Nidwalden. Joh. Melchior Leu, Landainmann; Peter Zclger, Pannerherr.
Da« Verhandelte findet sich im Abschnitte Herrschaftsanqcleqenheiten:
Bclleuz zc. » « Art. 237—24t.
S5I
Conferenz von Lucern, Schwyz, Unterwalden und Zug.
Lucern. Rli»7, ». und 1«. November.
Staatsarchiv Lucern. Allg. Al'sch. Bd. XI^VII. k»1. 232.
Gesandte: Lucern. Ulrich Dulliker, Schultheiß; Heinrich Flcckcnstcin, Pannerherr; LaurenzeStatthalter; Christoph Pfhffcr, Stadtvcnncr; Ludwig Mchcr und Jost Pfysscr, beide des Raths.
Michael Schorno, Landamiiiann; Martin Belmont, alt-Landammann. Unterwalden. Heinrich -alt-Landammann, und Wolfgang Wirz, alt-Sekclmcistcr, von Obwalden; Joh. Melchior Leu, La"mann, und Peter Zclger, Pannerherr, von Nidwalden. Zug. (Durch Schreiben entschuldigt) ^
n. Laut Abrede vom 3. November zusammen gekommen, um einander mitzuthcilcn, waSden Oberst Zwcher wisse, bedauert die Conferenz die Abwesenheit ZngS. Dann eröffnet Srhwbi' ^vorgestern der Kapuzincr-Provinzial Pater Ludwig im Auftrage des Nuntius vor dem dortigen L""die Proposition vorgebracht habe, die Zwchcr'sche Angelegenheit den katholischen Orten zur CntWzu überlassen, der Landrath aber dem vom dreifachen Landrathc gefaßten Beschlüsse nicht habehandeln können, die Gesandtschaft einzig beauftragt sei, die von den Mitortcn zu gewärtige"^"schlage anzuhören und neben den bereits bekannten Jnquisitionöpunkten auf daö, was weiter über ^anzubringen sei, steh verfaßt zu machen, zu solchem Zwckc namentlich den Nuntius zu ersuche"' ^ „bei den Geistlichen Information einzuziehen erlaube; im klebrigen müsse sich Schwyz abermalsDrciländcr- oder Picrwaldstättcbund berufen. Beide Unterwalden, auf frühere Ji»struetionc"stellen die ältesten Bünde als Mittel zur Beendigung des Streites voran und zwar den Dreioder Vicrwaldstättcbund, hingegen halten sie eine Ucbcrtragung an die katholischen Orte für ^Luccrn möchte vor Allem auö bei dem Vierwaldstättcbund beharren, wenn nicht Uri auchPartei erklärt hätte, hält deßwcgcn für angemessen, um so lieber auf den goldenen Bund der