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fange, soll das unparteiische Recht geübt werden. Auf die Frage, welche dann die unparteiischenwären, ließ sich die Gesandtschaft nicht weiter ein. Es wurde deswegen darauf abgestellt, ein crnstl?^und bewegliches Schreiben nach Uri zu senden und auf Beantwortung desselben zu dringen.
SS5.
Conferenz von Lucern und Unterwalden.
Lucern. IKS7, 17. Oetober.
Staatsarchiv Lueern. Allg. Absch. Bd. XI^VII, toi. 207.
Gesandte: Lueern. Ulrich Dullikcr, Schultheiß; Heinrich Flcckcnstein, Pannerherr; LaurenzStatthalter; Christoph Pfhffer, Stadtvenner; Ludwig Meyer, des Raths. Unterwalden.
Bücher, Landammann, und Wolfgang Wirz, alt-Sekclmcistcr, von Obwaldcn; (Joh.) Melchior Leu,ammann, und Peter Zclger, Pannerherr, von Nidwalden.
». Von Zug wurde die Einladung, an der Conferenz Theil zu nehmen, mit der Bcmcrkunllleh nt, Lueern und Unterwalden sollen mit dem Rechtsspruche fortfahren. I».Vcranlaßung zu dieserferenz gab die von Uri eingegangene, fast ganz mit der in Staus gegebenen Schlußerklärungstimmende Antwort vom 5. Oktober. Auch lagen vor zwei Schreiben von Schwyz, von kathe"Glaruö die Anzeige einer der auf den 38. dieses Monats angesezten Tagsazung vorangehendenzwischen Glarus, Frciburg, Solothnrn und Appenzell in Brcmgartcn. Endlich wird von Lueern rela > ^daß nach der Ansicht von Sckwyz diese Conferenz in Bremgarte» nicht besucht, sondern in demscheu Streite nach dem Rechte fortgefahren werden solle. Indem hierauf Unterwalden antrug, ^
sie
trauen auf die von den katholischen Orten ausgesprochene Zusicherung, nach dem Vicrwaldstättcbu»^ ^zum Rechte zu schreiten, die in Bremgartcn sich versammelnde Conferenz nicht zu beschikcn,um Bekräftigung jener Zusicherung zu ersuchen und die „Abschaffung" Zwcycrs bei bevorstehend "lcistnng zu sollicitircn, daneben auch die Vcrdcutung Uri'ö, daß Lucern und Unterwalden parteiischnicht an sich kommen lassen wollte, Lucern aber in Bezug auf leztcrn Punkt die Frage stellte, vb ^waldcn, wenn Lueern als parteiisch angesehen würde, die Sache allein übernehmen und aufDreiländerbundeS Recht sprechen wolle, und ob nicht Zug, von Uri als parteiisch geachtet, von der ^gartcncr Conferenz wegbleiben sollte, vereinigte man sich zu der Schlußnahmt, die Conferenz inum erneuerte Zusicherung der Manutcntion zu ersuchen und nach Erlangung derselben imLueern, Unterwalden und Zug auch dem Ort Uri zu belieben, daß Zweyer nicht an die Tagsazu"siordnet werde, endlich auch Uri zu Ernennung der Rcchtösäzc und Ausstellung des AnlaßbricfcS cinzu ^ ^in der Meinung nämlich, daß mit Anhcbung der Rechtshandlung „Landeshauptmann Zweyerwerde, wo er sich stellen und daß er kraft sclbligen Spruchs forkin von den Confcrcnzen geäußc^ ^unterdessen aber nnd in Erwartung der angedeuteten Resolution von den vier Orten man ^
Sache zu keinen Extremitäten und bis dahin nicht vor die hohen Gewalten kommen lassen solle " ^wird hievon in Kcnntniß gesezt; ebenso auch Zug. Sollte man in Brcmgartcn uns von Lucern Z"