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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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März 1657. 367

^ ^zöfischtm Dienst. 4) Die Rtligionsübung und Scelsorge durch eigene Prediger soll den Truppen überall5) Auch die Aufnahme in die Spitäler und dortige gute Behandlung soll nicht vonr Confestjon abhängen. 6) Alle und jegliche Zölle sollen den Kriegsvölkern erlassen sein, soweit ihrek ensbcdürfnissc betrifft. 7) Bei inner» Kriegen, die die Religion betreffen, dürfen die eidgenössischenverwendet werden. 8) Die Stadt Genf soll bei den alten Tractaten belassen und gejchüzt^ ^uso sollen kraft des fünften Artikels des im Jahr 1564 zwischen Bern und Savohcn zu Lausanneoffenen Vertrags Käufe und andere Veränderungen in der Landschaft Gcx geschirmt werden, auchlhur^ betreffenden Artikel des Tractats von 1579 zwischen Frankreich, Bern und Solo-

^ Bewenden. 9) Das Bern gehörende Waadtland ist in dem Bündniß gleich wie das übrigeGebiet begriffen, wie dicß auch 1582 und 1692 geschehen ist. 19) Zoll- und Abgabcnbcfrciungfür ^ ^^vssischcn Kaufleute in Frankreich ist gemäß altem Herkommen abermals bewilligt und sollHandhabung gesorgt werden, e. In Hinsicht auf das den 7. Februar an die evangelischenAtal, ^ ^^lsenc, von Zürich denselben mitgcthciltc kaiserliche Schreiben und die in demselben enthaltene. , die Erbeinung mit Oesterreich »in olldew« zu lassen, namentlich nicht zuzugeben, daß die eid-tvstd Mannschaft feindlich gegen die dem Reiche verbundene Provinz Mahland verwendet werde,stau ^ März (alt. Kal.) zu erwidern beschlossen, es seien zwar einige Schwcizercompagniccn bei demGarderegiment, aber nicht unter einem Oberst aus der Eidgenossenschaft; auch seien sie, soüvgcn Mahland gebraucht, wenigstens nur als Bcsazung bereits erworbener Pläze>A vzordcn; wogegen kaiserliche Majestät sich erinnern möge, daß der Gubcrnator von Mahlandhi Jahre wider Erwarten den innern Ständen gegen Zürich und Bern einige hundert Mann

Tel"'/ ^ Hilfe gesandt habe; die Erbeinigung werde man getreulich halten. «I. Die

an h ^ ^Üvnössischcn Kauflcute hat abermals gezeigt, daß es von Nuzcn wäre, eine AbordnungTri, ff" ^"iiistschcn Hof zu senden, um das obrigkeitliche Interesse daselbst zu wahren, v. Das Gesuch^>urn Basel, es möchte die Juden, welche die dem Junker RathShcrrn Hans Friedrich Jm-

^ sie^°^ Reitknecht gestohlenen Kostbarkeiten an sich gebracht haben, mit Vcrbannifirung bedrohen,e»lb/r Wiedererstattung zu nöthigcu, wird auch von den übrigen Orten Basel zur Bchcrzigung

sie ^ Antrag Zürich's, vie Flüchtlinge voir Arth zu unterstüzcn, und der Bericht, was für

^ worden sei, wird in den Abschied genommen.

Inhalt des Beibriess aus dem Schafshauser Exemplar.

Conferenz der V katholischen Orte.

Lucern. 1KS7, 2«. April.

Slaatsarchiv Lncer». Allg. Absch. Bd. XI.VII, toi. «o.

kalterUlrich Dullikcr, Schultheiß; Christoph Pfhffer und Lorenz Mchcr, beide Statt-' andvogt Ludwig Mchcr. U r i. Andreas Plantzcr, Landammann z Joh. Anton Arnold, Panner-