März 4656.
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von ^ Tache vor den Statthalter Hirzcl kam und Sckelmcistcr Meyer von Schasshauscn und Landammann Näffii°I sich verwendeten, blieb es doch für diesen Abend beim Abschlag und muhte man in der Krone Unterkunft
vjx Inzwischen liefen noch viele bösen Worte und Drohungen auf Leib und Leben, so daß hernach Herr Hirzel bekannte,^i^kllschaft sei in größerer Gefahr gestanden, als sie sich eingebildet haben mochte. Als am folgenden Tage die Ein-des Landvogts erfolgen, von den Unterthanen der förmliche Eid geleistet und der den Zürcher» geschworene Eid° werden sollte, wurden von Statthalter Hirzel solche Ausreden und Difficultäten auf die Bahn gebracht, daß mander V ^ Verwendung der Herren Meyer und Näff nicht dazu gelangen konnte, daher dem Statthalter Hirzel im Namenivnw erklärt wurde, daß man sich zu seineu entworfenen unanständigen Conditioncn und zu dem Vorschlag, diedie Eidesleistung der Unterthanen bis auf des nächstfolgenden Landvogts Eintritt einzustellen, inzwischen aber denselben^vNsinuation des Eides unter einem schriftlichen Patent zugehen zu lasten, nicht verstehen könne und daher den ganzender Obrigkeiten hinterbringen werde. Weil somit die Eidesleistung nicht statt haben konnte, wurde angeordnet, daß
"Un auf Sonntag den 12. dieß den Friedensschluß und den Wiedereintritt des freien Handels und Wandels publi-
llrku deßwegeu eine sowohl von den anwesenden Stellvertretern der regierenden Orte als der Schicdorte besiegelte
»aliN^ gestellt, des Inhalts, daß die Unterthanen der Landgrafschaft Thurgau den Landvogt Jakob Wikhart für ihren^idrz Herrn bis auf fernem Bericht der löbl. regierenden Orte erkennen und hiemit des der Stadt Zürich geschworenen°^^n sein sollen. — Bei dem Abzug der Thurgaucr zu Frauenfeld wurde in Anwesenheit der Abgeordneten voni» ""d Zug ohne Zweifel zu „Despcct und Traz" derselben in die katholische Kirche und das Thurmdach geschossen,
^se>/ ^ kugeln unweit von dem Gemach, in dem sie logirt waren, einschlugen. Wie aber unter dem verlaufenen Un-^ katholischen geistlichen und weltlichen Häuser übel geschädigt, in welchem Zustand des Landvogtes Residenz sammtgehörigen Mobilien und besonders die Kanzlei erfunden worden, ist nicht genugsam zu beschreiben.
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Conferenz der III alten Orte.Brunnen. K»S<i, 23. März.
Landesarchiv Nidivaldc».
^ ^"udte: Urs. Johann Anton Arnold von Spiringen, Panncrhcrr und alt-Landammann; Johann
Bjois Ducmcl) meving, Panncrycrr; Marlin Bcimoni, air-ranoammann; Michael Schorn»,./'^ulter. Untcrwalden. Heinrich Bucher, Landammaun, und Johann Peter Jmfcld, Land-
Statthalter; Commissär Johann Balthasar Beßlcr. S ch w h z. Konrad Heinrich Abhberg,Wolf Dietrich Rcding, Panncrhcrr; Martin Bclmont, alt-Landammann ^Michael Schorn»,
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^ ' von Obwaldcn; Johann Melchior Leu, alt-Landammann, und Karl Lussi, Landschrciber, vonvalden.
s«s^' 3wek der Berufung dieser Conferenz war, zu bcrathen, wie die Stadt Rappcröwhl, deren Bc-
^ si IN dem Kriege gegen Zürich so trefflich zu Statten kam, in genügende Sicherheit zu stellen sei.dieses nur möglich, sofern anch fremde katholische Staaten dazu mithelfen, beschloß daher, dem
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^ 1^"" ^vt mit einem Abgeordneten zu bcschikcnde Deputation die Wichtigkeit der
'^vlcntlich auch für Italien, darzustellen und um Rom'S Hilfsleistungen zu ersuchen, demselben^ zu vorzustellen, daß die Klöster der Eidgenossenschaft zu Beiträgen an die BefcstigungSkosten
Biegung ihrer Frucht^vtagazine nach RappcrSwhl verpflichtet und daß eine beständige Garnison^rswhl unterhalten werden sollte. Der spanische Gesandte soll ebenfalls wegen Hilfeleistung
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