32« März 1656.
oder ganz neu ist; nur leztereö soll behandelt werden, l". Als bei der zweiten Session ein Schreiben^basel'schen Stadtschreiberö H. R> Burkhard von Zürich aus die Verschiebung der Zusammenkunft inwegen Unwohlsein des Bürgermeisters Weitstem anzeigte, fand man, daß um dessen willen nicht auch ^„formalische" Huldigung im Thurgau und die der Stadt Zürich obliegende Vollziehung derschleifung u. s. w. Aufschub erleiden könne, wandte sich daher an Bürgermeister Wettstcin und die ander»Ehrensäze um Anordnung von Vollziehungsmaßregeln, p?. Ueber die von Pannerherr Arnold imUri'ö angezogenen sieben Punkte verglich man sich dahin, daß zunächst der französische Gesandte kräMzur Bezahlung der für die drei Kncgömonate schuldigen bundcSgcmäßen Hilfögclder sowie der verfallendJahrcSpensioncn gemahnt werden solle. I», Den Orten Lucern und Zug wurde der Beitritt zu ^Schirmrecht über RapperSwhl anerboten. I. „Wie ein algemcinc HuShaltung vnd gute Reformatio»^
vilen fachen anzustellen ist vff erst begebende Konferenz geschlagen worden, sich mit einanderen ^ ^
zuentsprachen." Ii, Den trcugcbliebcnen ennctbirgischen Unterthanen wird für ihren Zuzug gedankt, beso»^.
den Lauiser Dorfschaften Codelago (Capolago), Bissone und Melano. I. Statthalter Jmhof berichtet,^Pannerherr Moriz Jost, als Abgeordneter, die Zehndcn von Wallis zur Hilfeleistung bereitwilligjeder Zehnden 166 Mann in Bereitschaft gesezt und nur den Ruf zum Aufbruche erwartet habe, u»^dessen dadurch Bern gehindert worden sei, mit ganzer Macht sich gegen die V Orte zu wenden- ^Wallisern wird dafür ein Dankschreiben gesandt zugleich mit einer Erinnerung an Erneuerung dcS
seinede>n
schwurs. «». (S. u. Lauiö). «. Dem päpstlichen Nuntius und dem savoyischen Gesandten Greilsdurch einen Ausschuß mündlich, Sr. Heiligkeit für das Breve und dem Kurfürsten von Bayern s»»
freundliche Theilnahme schriftlich gedankt. «». (S. u. Nheiuthal). i». Der Antrag von SchwYZ ^Könige von Frankreich durch eine Abordnung zu klagen, daß sein Gesandter die V Orte wähle» ^Kricgözeit ohne allen Trost und Hilfe gelassen habe, wird in den Abschied genommen. «I Ebo»^ ^Antrag, daß künftig kein Ort voreilig und ohne die andern handle, sich mit Fürsten und Potenlatc» ^lasse u. s. w. » - Wegen Sicherstcllung Rapperöwhl'ö und Aufbringung der erforderlichen K^c»man Rath suchen, besonders bei dem Nuntius. G. (S. u. Lauiö).
Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsangelcgcnheitcn:
Rheinthal «. Art. 24«. Kirchliches u. Glaubenösachen.
Lauis. Art. 218. Kriegssachen. «. Art. 55. Landes- und Eommunalvci'N'ä»
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Anmerkung. Bericht der Abgeordneten über ihre Verrichtungen im Thuryau (Beilage zum Absch-)- "Zuthun von Zürich, Unterwalden und Zug von den Schiedortcn ernannten Executoren begegnete, daß in Zürich ^vogt und seine Beamten nach neunwöchiger Haft von dem Großweibel nur auf Bezahlung der aufgelaufenen 1 ^ ^gegeben werden wollten, was um so empfindlicher war, als ihnen während der Hast selbst die zum Sä)uze ^Froste nöthigen Kleider waren abgeschlagen worden und sie nun nach der Entlastung und nach Bezahlung dereinem schmählichen Orte zu Pferde steigen mußten. Auf der Reise sodann wurde die ganze Gesellschaft in Obcr»» ^auf Veraulaßung eines mit öffentlichem Patent versehenen nachgesandten Stadtrcuters unter dem Vorgeben indaß einer aus der Gesellschaft unter der Stadtpforte zu Zürich die Wache mit schmählichen und unchristlichen Wor . ^ I.Fgössen habe, was sich doch bei der Untersuchung als unbegründet herausstellte. Eine Viertelstunde diesseits Fra»c»auf Befehl des Statthalters Hirzel ein Reuter entgegen, welcher die Gesellschaft Halt machen hieß, ohnegeben, aus welchem Grunde es geschehe. Man rükte daher langsam vorwärts, kam vor der Residenzwohnungvogts an, vor welcher eine Wache mit Offizieren stand, die mit Berufung auf den Kommandanten den Einlaß ^