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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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249 März 1655.

und Glarus ein Gleiches zu thun ersuchen. Der französische Gesandte erhält die Antwort, über d>Bundeöerneuerung könne mau sich jezt noch nicht aussprechen; dagegen werde er ersucht, die Aufhcder neuen Zölle zu betreiben und die gegen Mühlhausen gemachten Retorsionen zu beseitigen. A»König selbst wird eine Beschwerde über des Gesandten Benehmen, über die Vorcnthaltuug der Sch»zinse sowie der Fried- und Vereinigungsgeldcr u. s. w. übermittelt, endlich auch die Regierung vonsach ersucht, ihr Verfahren gegen Mühlhausen nicht fortzusezen. Sodann verpflichtet man sich durchsschriftlichen Rcceß zu gegenseitigem Zusammenhalten, e. Auf eine Zuschrift Herrn Legers von Genfein in Zürich auszufertigendes, von Bern durch Expressen an den Herzog von Savohcn zu bestelltSchreiben abgehen zu lassen beschlossen, um die Waldcnscr der Schonung zu empfehlen, auchersucht, durch Herrn Pell die Fürsprache des Protectorö für sie zu erbitten, t. Das Eriunerungssä»^des Bischofs von Basel (1. März), daß der angetragene engere Schuzverein zum Abschlüsse ^werden möge, wird, in Betracht, daß dann auch der vom Bischof mit den katholischen StändenEvangelischen eingegangene besondere Bund in mehrern Stäken abgeändert oder ganz aufgehobennamentlich den evangelischen Unterthancn des Bischofs die Religionsfreiheit ausbedungen werden >»»'einfach mit der Erklärung erwidert, man gedenke für jezt noch bei dein im August 1652 aufgeM?Defenstonsvergleich zu verbleiben, der noch nicht zur Hälfte ausgelaufen sei. K. Die erneuerten K 'über Bedrükung der Evangelischen im Rhcinthal, im Thurgau und besonders im Toggenburg, b^I ^durch ein Schreiben des Gerichtöherrn von Ulm zu Grießenberg, werden von Zürich und deninteressirten Orten mit dem Antrage begleitet, den Unterthancn zu gebieten, daß sie den BefehltLaudvögte in solchen dem Landfrieden zuwider laufenden Dingen den Gehorsam versagen und die L">der evangelischen Religion eigenmächtig bestrafen sollen, wie sie mögen; von den unparteiische» ^ .aber wird dieß Widerrathen und dagegen eine Verzeichnung der Religionsbeschwerdcn und "

derselben empfohlen. I». DuräuS, auf seiner Nükrcise von Genf, berichtet den zu Aarau vcrsa'»"^.evangelischen Gesandten von dem erfreulichen Erfolge seines „RcligionsvcrcinigüngsgcschäftS" '»Neuenstadt, Neuenburg, Genf und Lausanne. Seinem Begehren um ein Gegen-Crcdeuzschrciben »»Protector wird entsprochen und der Wunsch um ciu Empfehlungsschreiben an die Kurfürsten von W ^dcnburg und von der Pfalz und den Landgrafen von Hessen mit dem Bemerken in den Abschiedwen, daß unbedenklich besondere Auszüge aus der allgemeinen Deklaration zu solchem Zwcke gc>v^werben möchten. I. Auch dem Wunsche, daß Basel die dortige Geistlichkeit zu bewegen suche»der für Duräus günstigen allgemeinen Erklärung der evangelischen Stände beizutreten, wurde cntss^ ^Ii.» Ein Project, wie die evangelischen Orte ihre gegenseitigen Bündnisse erläutern und woinöHÜ ^Eines zusammentragen mögen, ist durch Bürgermeister Wascr und General von Erlach ausznarbeitc» ^auf einer folgcndcu Coufcrenz zu Aarau vorzulegen und den andern evangelischen Ständen i»Mitteln, doch vor Veröffentlichung zu sichern. Bei nächster gemcincidgcnössischer Tagsazung ist de» ,liehen Orten vorzuhalten, wie der Inhalt der Bündnisse der Orte unter einander weder genau beobawerde, noch klar gekannt zu sein scheine, eine Erneuerung und Beschwörung derselben also Vcdürf»'^sofern die katholischen Orte dazu nicht Hand bieten wollen, werde das für die Evangelischen ei» ^Grund sein, sich enger an einander anzuschließen, wie die Katholischen auch gethan. I. Dem vo»aus wiederholt gestellten Ansuchen des Grafen von Hohenlohe an einige Orte um Beisteuer Z»^ "