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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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März 1655.

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Conferenz der evangelischen Orte.

Aarau. 1VSS, S. Mnirz (23. Februar alt. Kal.).

Staatsarchiv Zürich, Allg. Sbsch. Bd. 15t, kol. I.

iiiid Zürich. Joh. Heinrich Wascr, Bürgermeister; Job. Ludwig Schneeberger, Reichsvogt

Sekelmeister. Bern. Anton von Grafenried, Schultheiß; Sigmund von Erlach, General und des

Glarus. Anton Cleric, Statthalter. Basel. I. Rudolph Wettstcin, Bürgermeister; JohannZürich Zeugherr. Schaffhausen. I. Jakob Zicgler, Burgermeister; Leonhard Meyer,

^ ^Meister. Appenzell A. - R h. Joh. Rcchstciner, Landammann.

chie ^ ^ Versammlung werden bezeichnet: Gesuch des Bischofs von Basel um Eingehung

Schuzvereineö zwischen ihm und den eidgenössischen Ständen; Besprechung über die Bundeser-^ ^"g Mit Frankreich ; Erläuterung und Erneuerung des zwischen den evangelischen Ständeil bestehendenI». Vorgelegt wird ein Schreiben Luccrns an Zürich, demzufolge Lucern und die ihm zunächst»enen Orte die auf Sonntag Lätarc nach Baden ausgeschriebene Tagsazung nicht besuchen werden,er Zürich überlassen bleibt, im Namen der XIII Orte mit der österreichischen Regierung über die

^ Mation des im September 1654 entworfenen Zollvcrtragö und wegen der rheinthalischcn Conferenz^eorrespondi^m Der vorgelegte Entwurf eines dahcrigcn Schreibens an den Erzherzog wird gutge-eii, ^ Zürich zur Ausfertigung gcschikt. v. Dciil Gesuch der Kauflcute von St. Gallen um^ ^»Pfehlungsschreiben ail den französischen Gesandten, daß die neuen Zölle in Lyon und Umgegend».. ^lft und die wegen Zollvcrwcigerungcn verhängte Beschlagnahme von Waarcn aufgehoben werdenl>ng entsprochen. »I. Der französische Gesandte de la Barde schreibt den 4. März von Solothurn

er die Bundeöerneucrung zuerst mit Allen in Gemeinschaft abzuschließen versuchte, nachher vor-k'le an die evangelischen Orte sich wandte, weil sie nicht mit den Feinden seines Herrn verbundenW aber, nachdem der Bund mit den katholischen Orten früher zu Stande gekommen sei, um so

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^gt ^ ^^auf lege, auch die evangelischen Stände noch zu gewinnen. Der Gesandte von Glarus">cht ""Achtet dcö gegenseitigen Versprechens der evangelischen Orte, sich in der UnterhandlungH ^ ändern, gleichwohl voil reformirtcn Orteil Recruteil geliefert und Truppen in französischenEhalten, endlich auch glarncrische Angehörige evangelischer Confcssion geworben und in die^gniecn anderer, selbst katholischer Kantone cingcthcilt werden, daher sich Glarus gezwungen sehe,

die« ^ seinen Vortheil zu denken. Andererseits beschwert man sich, daß der französische GesändteI^egenheit so lange hinziehe, und daß in Frankreich die schweizerischen Kaufleute mit vertragS-Zöllen belastet werden. Endlich findet man auch die Requisition, welche die französische Regie-rt ^ ^eisach für Valentin Fries voll Altkirch wegen der Fiscalisirung seines Eigcnthumö in Mühl-hat, sehr im Gcgensazc mit dem Benehmen der Herren Bassompierre und Brulard im»och derselben Angelegenheit. Es wird daher an Glarus geschrieben, daß nur Schaffhauscn

Compaglliecn in französischcil Dienstcil habe, die aber aus Fremden, nicht aus Kantons-^ ^gen bestehen, und daß die evangelischen Stände entschlossen seien, bei ihrer Vereinigung zu bleiben,