September 1654.
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Conferenz von Zürich, Schwyz und Glarus.
Rapperswyl. ZiKST, 3. September. (24. August alt. Kal.)
Staatsarchiv Aürich. Allg. ASsch. Bd. 1SZ, kol. SS2.
Gesandte: Zürich. Konrad Werdmüller, Sekelmeister; Joh. Jakob Haab, Bauherr. Schwyz.^ourad Heinrich Abhbcrg, Landammann; Michael Schorno, alt-Statthalter; Franz Rcding, Sekelmeistcr.
"rus. Balthasar Müller, Laudammanu; Jakob Marti, Panncrhcrr.
> . ^ie Conferenz wurde vou Zürich wegeil der Zölle zu Gryuau und Wesen und wegen des Rckcr-ausgeschrieben. I», (S. u SarganS). e. Im Namen der Schiffleute am Zürichsec»>er Sekelmeistcr Steiucr von Meilen, Jakob Staub von Thalwyl, HanS Rüedi und HanS Wid-als Hvrgen Klage geführt, daß sie den Rckincistcrn in der Linth größern Rckerlohn bezahlen müssenerl t." ^ verlangen würden, jene daher zur Crmäßiguug ihrer Forderungen angehalten oder aberwerden möchte, andere Rcker zu nehmen. Gegen sie antworten im Namen des SchiffmeistersZ"vich RathSredncr Büelcr, wie auch Untervogt Joh. Balthasar Khd und Balthasar Frculer,^r>Itcr beider Orte Schwhz und GlaruS, mit Hinwcisung auf vorgelegte Briefe, woraus hervorgicng,dic w^^ gedingten" Rckern allein zustehe. Woraufhin dann, unter RatificationSvorbehalt,
Cchjss^ gemacht wurde, daß von einem Zinsschiff 2Vs und von dem den Schiffmeistcrn zugehörigen
Dag s ^ ^ Gulden genommen werden dürfen und die Rcker überhaupt Billigkeit beobachten sollen. «I»4 "bringen von GlaruS, daß die Schiffmeister statt der bisherigen 46 Bazcn für die Ledifuhr mit^ begnügen möchten, wird, nachdem die Schiffmeistcr die ihnen obliegenden großeneiiia?/'/ bezeichneten Ansäzen entgegen gehalten, an Zürich gewiesen, damit darüber Expertenberichtund ^ Zürich beschwert sich über große Zölle im Muotathal, zu Gryuau und zu Lachen
""r da^ Steigerung derselben. Schwyz erwidert: Im Muotathal werde kein Zoll, sondern
des ^^"""iichc Weggeld, in Grynau ebenfalls nicht mehr bezogen als der alte Zollrodel weise, undvwniand^ seien im Vergleiche mit den aufgewendeten Baukosten sehr gering; zudem sei auch
wie dc»n^^"^"' Bequemlichkeit der Durchreisenden errichteten Hause Gebrauch zu machen,
M allcch""^ wirklich die von GlaruS sich dessen zu bedienen nicht begehren; in Lachen sei der Kälber-habe- ^ erhöht worden, aber mit um so mehr Fug, als auch Zürich den Kornhauözoll gesteigertNeuerung mit dem Zolle zu Wesen endlich habe, versichern Schwhz und GlaruS, gar nichtKo" ^ Zürich entgegnet: Der erhöhte KornhauSzoll sei nur eine Entschädigung für die bis zu>n den geführte bequemere Ab- und Zufahrt, wodurch das Schalten und Reken der Schiffe bis
^!e nicl t^ erspart werde; in Wesen sei aber allerdings eine Neuerung gemacht worden, und wenn
Neffen ^ "gehoben werde, so werde man für das Holz daselbst weniger zahlen oder andere Maßregeln^igungcn d^ beschränkte sich darauf, daß man nach beiderseits eingezogenen nähern Erkun-
Vuße " nochmals erörtern wolle, l. Auf die Bitte der Schiffleute vom Zürichsee, daß die^i, daß^">^^ Steffen Klaus von Buchberg vom Landvogt Rigert von Schwyz dafür belegt worden>hnen zu reken versprochen habe, und für die er sie nun um Schadeuersaz belangen wolle, um
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