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Juli 1654.
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Conferenz der evangelischen Orte während der Jahrrechnung zuBaden. ». Juli.
Staatsarchiv Zürich. Allg, Absch. Bd. 15S, toi. «40.
Gesandte: S. Abschied 122.
«. Im Austrage Karl Ludwigs, Kurfürsten und Pfalzgrafen bei Rhein, thcilt desselben Gcsawund Agent, Karl Mieg von Basel, den vier evangelischen Städten den Wunsch des Kurhauses Wmit, das freundschaftliche Verhältniß mit ihnen fortzusczen, dankt für das dem Kurprinzen gemachtevattcrschaftsgeschcnk und erwidert dasselbe durch acht Fuder Wein, zur Hälfte Bacherachcr-, zur H"Neustädter-GewächseS. Wird mündlich und schriftlich verdankt. ?». Der Agent des Pfalzgrafcn ^ferner das Ansuchen: Wenn England und Holland ihre noch hängenden Mißverständnisse durch die cv^'gelischen Stände schiedsrichterlich beseitigen lassen, so möchte dabei die der vcrwittwcten Königin von ^men ausstehende Pension von England in die Berhandlungsgcgenstäude mit aufgenommen werden,mitzuhelfen auch Holland sich bereit erklärt habe. Wird in den Abschied genommen, e, Stadtsch"'Joh. Jakob Stockei übergibt seinen Bericht über seine GcsandtschaftSvcrrichtungen in England undland, und zum Beweise, wie vollkommen seine von den evangelischen Orten erhaltenen Vermittleanträge gewesen seien, meldet er, daß ihm in England an Werth 200 Pfund Sterling (800thaler), in Holland eine goldene Kette mit einem Gnadenpfenning, 1200 Gulden an Werth,worden seien. «R. Gegen die Vergütung der für die Gesandtschaft Stockeis nach England auf dievon 6200 Reichsthalern ansteigenden, von Schaffhausen vorgestrekten Unkosten, nebst der LöhnungGesandtschaftödieners erheben hinsichtlich der Vertheilung derselben auf die evangelischen Ständegewandten Orte Glarus und Appenzell Einrede, worauf dann auch Basel an die aufgewendeten g^Kosten der Gesandtschaft zu Münster und Osnabrück, Bern an seine mit Frciburg und Solothw'"^tragencn, wegen Burgund ausgelegten Gesandtschastskostcn erinnert, schließlich den bethkiligten Sia"empfohlen wird, sich dieser Sache wegen nicht zu söndcrn. v. Der Regierung Englands wird in ' ^auf die Gesandten Pell und Duräus und die durch sie gemachten Eröffnungen, sowie für die dein
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Stände in Nothfättcil gegen die Angehörigen der andern Religion in Schirm zu nehmen hinwid"auch von den evangelischen Ständen alle Bereitwilligkeit zu Gegendiensten und besonders einen häufigBesuch Englands von Seite der Studierenden und Gcwerbsleute der Eidgenossenschaft zu gewärtige"'''Stadtschrcibcr Stocker trägt ferner an. zur Unterhaltung einer fortwährenden Korrespondenz mit Engl-"'und Holland Einleitung zu treffen, namentlich einem Pfälzer, Theodor Hack der in England wob"''und einem Herrn Wifort in Holland zu solchem Zwck ein jährliches Honorar von etwa hundert
auszumitteln, in der Meinung, daß diese Herren die evangelischen Orte über alle wichtiger» Vorg""iil jenen Ländern in Kenntniß sezen und die Vermittlung der gegenseitigen Geschäfte u,5 Schreibe"jenen Orten besorgen. Daneben kam auf die Bahn, dem Gesandten Pell zu verdeutcn, wie attlss"^es den evangelischen Orten wäre, einen rcsidirendcn Agenten Englands bei sich zu haben'und He""