Juli 1654. 221
Ueckenstein, Schultheiß; Kaspar Pfhffer, des Raths Ur i. Joh. Anton von Spiringen genannt Arnold,^»dammann; Jost Püntiner, LandcSfähnrich. Schwhz. Konrad Heinrich Abhbcrg, Landammann;^chior Khd, Siebner. Unterwalden. Johann Jmfeld, Landammann, und Melchior Halter,^atthalter, von Obwalden; Melchior Leu, Landammann von Nidwalden. Zug. Peter Trinkler, Am--^nn; Rudolph Kreuel, des Raths. Glarus. Balthasar Müller, Landammann; Anton Clcrie, Statt-^tcr. Basel, Joh. Rudolph Weitstem, Bürgermeister; Joh. Heinrich Falkner, Zcughcrr. Freiburg.Adolph Schultheiß; Beat Jakob von Montenach, Sekelmeister. Solothurn. Joh. Jakob vom^cll, Schultheiß; Oberst Wilhelm von Stcinbrugg, Sekelmeister; Frau; Haffner, Stadtschrciber und desLinien Rathes. Schaffhausen. Joh. Jakob Ziegler, Bürgermeister; Leonhard Mcher, Sckcl-"wistcr. Appenzell. Bartholom« Näff, Landammann von Jnncr-Rhodcn; Johann Rechsteiner, Land-^""ncinn von Außer-Rhodcn.
Nach dem üblichen Gruße wird ein Schreiben des Herzogs Karl Emanuel von Savohen vorge-hst (dat. Rivoli 19. Juni), daö Gesuch enthaltend, ein angeworbenes Regiment von 606 Mann deutscherHustrnppcii durch die Eidgenossenschaft Passiren zu lassen, was bewilligt wird. I». Bon Oberst SebastianVerrichtungen bei dem Kaiser und bei dem Erzherzoge von Oesterreich berichtet»amlich dieselben die Titulatur der Eidgenossenschaft in eine dem freien Stand derselben entsprechendecm gebracht und die vorliegenden Zuschriften bereits den „Gestrengen, vcsten vndt Ehrsambcn vnnserenSenders Lieben N. gemeiner Eidtgnoschafft aller 13 Orthen in Schweiß" adressirt haben; wie ferner imSeptember 1653 (der Antwort auf das eidgenössische Schreiben vom ZZ. August gl. I.)>65 ^rdinand neuerdings die Beobachtung der Erbcinnng zugesichert, im Schreiben vom 16. April
' Erzherzog Ferdinand Karl, unter Hinweisung auf die BundeSerncuerung mit Frankreich, die unver-' )e Beobachtung der Erbeinung dringend empfohlen habe, bis dahin zwar nur Ein ErbeinuugsgeldZ)/ ^r ^ Bezahlung der rükständigcn Erbeinungsgcldcr dagegen Anordnung getroffen sei.
^rauf ist,; tvurde dann dem Kaiser die Beobachtung der Erbeinung, in VorauSsezung einer zu crzielcn-Erläuterung, abermals zugesagt und dem Erzherzog Ferdinand Karl der Antrag gemacht, auf denConfcrenz zu bcschikcn, bei welcher die Differenzen bezüglich einiger Artikel desu Oberst Zwcyer schriftlich zugestellten Bescheids ausgeglichen werden könnten; alles dieses mit Be-wrd'^ ^ Leitern Eröffnungen des Oberst Zweyer, auf dessen Antrag auch den beiden Freiherren Gi-be>/ königl. Obcrstkämmcrcr zu Innsbruck für die der Eidgenossenschaft und dem Oberst Zwehcr
mcsencu freundschaftlichen Dienstleistungen besondere Dankschreiben decretirt und dem lcztcrn die Voll-lö-lg ^^^ilt wurde, daö hinter gewissen Salzhändleren liegende rückständige Erbeinungsgcld vom Jahrcatch/" beiden geheimen Räthe, den RcichSvicc- und den Hofkanzlcr, bestimmten Gratifi-
^»ccri ^^^cnden. — Zu der mit dem Erzherzoge zu veranstaltenden Conferenz werden Zürich, Bern,dch ^^^l, Frciburg, Solothurn und Schaffhauseu Abgeordnete zu ernennen ersucht und zwar
Januar 1653 an der Verhandlung über dieselbe Angelegenheit Thcil genommenwird" Freiburg ausschlägt, wird Appenzell einen Abgeordneten geben. — Oberst Zweher
und diesem Anlaße die unterlassene Gratulation bei dem römischen Könige zu entschuldigen
der iu verrichten. «. Der Ansicht der übrigen Stände entgegen, daß man mit Ausprägung,
c>"eu Münzen einhalten solle, bleibt Schwhz bei seinem lcztjährigen Vorbehalte, wird indessen ersucht