Juni 1654. 219
dem Vorwande lang vorenthaltener Zölle weggenommen, auch von Bern jede gütliche Verhandlung,^ l das eidgenössische Recht, ausgeschlagen, Solothurn vielmehr mit der gestellten Forderung an die^dt Büren verwiesen worden. Die übrigen Gesandtschaften sehen in diesen Vorfällen einen neuen^ und für die katholischen Orte, fest zusammen zu halten, und lassen Solothurn auf Beistand hoffen,'^ucern erinnert Uri an die Angelegenheit betreffend den vcrbannisirten Franz Bircher. «. (S. u. Lauis).
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Einthal.
. Man sehe auch im Abschnitte HerrschaftSangclegcnheiten:
^^lche gem. Vogteiea llberh. «> Art. 148. Klöster.
». Art. 478. Kirchliches u. GlaubenSsachc». I. Art. 267. Verkauf v. GcrichtShcrrschaftcn.I». „ 95. Steuern.
«>. Art. 144. Grafen von HohencmS. t Art. 228. Landfricdliche Anstände.
«. „ 78. Rechts- und GerichtSsachcn.
^ Art. 242. Klöster. «. Art. 191. Justizsachcn.
>». „ 199. Justizsachen.
RSR
Confereuz der evangelischen Orte und Zugewandten.
Zlarau. 23. Juni (13. Juni alt. Kal.).
Staatsarchiv Zürich. Allg. Absch. Bd. res, toi. S7S.
» ^sandte: Zürich. Joh. Heinrich Wascr, Bürgermeister; Solomon Hirzcl, Statthalter. Bern,^u von Grafenried, Schultheiß; General Sigmund von Erlach, des Raths. Glaruö. AiltonStatthalter. Basel. Joh. Rudolph Wcttstein, Bürgermeister; Joh. Heinrich Falkner, Zcughcrr.^^shausen. Leonhard Meyer, Sckclmeistcr; Joh. Konrad Ncnkomm, Oberst. AppenzellH Johannes Rechsteincr, Landammann. Stadt St. Gallen. Sylvester Hiller, Bürgermeister.Bünde. Ambrosius von Planta, alt-Landammann des X Gcrichtcn-BundcS. M ü hlhausc n.Chmielccius, Sckelmeister; Andreas Gyßlcr, Stadtschreibcr. Biel. Niklauö Wyttcnbach,^ernieister.
. Die Gesandten des Protcctorö Oliver Cromwell, nämlich Johann Pell und Johann Duräuö,^ ^urch Uebergabc ihrer zwei Creditivc Zürich zur Berufung der Confcrcnz veranlaßt hatten, hielten^ 'hre Vorträge. Pell zeigte an, daß England, Schottland und Irland endlich zum Frieden gelangtlauter einem Protector in eine Republik vereinigt, der Friede*) zwischen England und den Nieder-^ gemäß dem Wunsche der eidgenössischen Stände, hergestellt, ferner ein Fricdenstractat zwischen^ud und Schweden abgeschlossen sei, endlich durch die in London verweilenden Gesandtschaften Frank-^ und Dänemarks auch mit diesen Mächten der Friede unterhandelt werde und der Protector auchzwischen den evangelischen Kirchen zu vermitteln wünsche. Dnräus, mit dem Auftrage bc-^' ^>csen Kirchcnfrieden zu unterhandeln, bezeugt, daß er, besonders durch den freundschaftlichen Um-dem eidgenössischen Gesandten Stocker dazu aufgemuntert, sich dem Protector zu diesem Fricdcns-
usen Frieden wurden die evangelischen Orte der Eidgenossenschast auch eingeschlossen. S. Beilage 6.