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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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202 October 1653.

träge darüber abgeschlossen worden sind, will Zürich auch die Urbanen als urkundliche Zeugnisse für ^Abzugsfreiheit anerkennen und die HcirathS- und die frei verfangenen Guter vom Abzüge frei halten!Bern und Zug erklären, ohne Vollmachten zu sein. Indem ferner die Mehrheit einverstanden war, ^bereits verfallene Abzüge nach bisheriger Uebung geleistet werden sollen, behält sich Schwhz sein ReAauf den Abzug von der Comthurci Leuggern vor. f. Zürich erhält den Auftrag, die Zollvcrhandluiigc"mit Oesterreich zu Ende zu führen. Berichte über allfällige Zollerhebungen im Gebiete der Eidgeiwls^'schaft selbst sind auf einer folgenden Tagsazung anzubringen, zx. (S. u. LuggaruS). I». Den Gcwer^und Handelsleuten, Wirthen und Mezgern in Ansczung ihrer Waarcnprcise Schranken zu sezen wird jew'Ortes Obrigkeit sich angelegen sein lassen. I. Der Antrag, daß zur Bezahlung der Kriegslastenden Untcrthanen und weltlichen Gerichtsherren auch die geistlichen Gerichtshcrrcn und Klöster mitstcue"'sollen, blieb in Minderheit, indem mehrere Gesandtschaften von der Ansicht auSgiengen, man müßtedem päpstlichen Legaten davon Kcnntniß geben, was Hinwider von andern bestritten wurde, weil es ^Souveränität Eintrag thäte. (Man s. auch unten deutsche gem. Vogt, überh.) k,»». (S u deutscheVogt, überh.). ». (S. u. Thurgau). «. (S. u. Rheinthal). (S. u. Frciämtcr). (S. u. Badc«>Das zu Baden nothwendig erachtete und projectirte Rcformations- und Bußen-Mandat wird gench»'^und den Obrigkeiten zu weiterer Verfügung mitgetheilt.*) « u. t. (S. u. deutsche gem. Vogt, übe^Ii. Hinsichtlich der Tagsazungsgesandten ist zu reformiren: l) Daß die Appellationögelder auf dieTaxe von drei Gulden beschränkt, 2) begründet erfundene Klagen gegen den Landvogt mit keinen Urthe^

V 7 ° 7 " " ^ ^ Bußcn - Manda t. Vff billiche Erinnerung deß jüngsthin in vnser"> S'siebten Vatterlandt der algme.nen E.dgnoschafft ereüg.en schwären vndt sehr giar.ichen Zustandtß. dessen fer.iere vßbtt^vnd ange hrewte ußers e verderben allen, durch unerschöpfliche barmherzigkheit Gottes vermitelst deß ertheilten g-il-5E.ntrecht.gkhe t vnd Zusamensehung gemeiner lobl. Ohrte» abgewend. vnd verhüete. worden, 5mben wir thuenlich vnd.wendig erachtet durch -m gme.n zu sehen vndt menigkhlich zuuerwarnen, waß in dz könsf.iq u abwendM /

Zorn Gotteß vnd verhuetung aller Ergernuß dienen möchte- Deß ersten, dz menigkhlich sich der forcht Gottes., vi-Hess nach sich z.eh. vnd. alles ubel wendt, zu beflißen ermahnet sein solle. Danne soll dz schweeren vndt Gottesl^y Höchster stra f ndt Vngnadt Jungen vndt alten, wie auch dz spihlen, tantzen, vnmessig essen vnd. trinkhen vnd. <llpp.gkhe.ten verbo ten v.wt menn.gkl.ch vff dz -rnsthafftigist sich davor zu hüeten gewarnet sein. Sollen fürohin die S-

.7 .7. 77' 7 7 77^' besser, bis dahero etwa» beschehen, in ehren gehalten werden, daran zu

Marckh en vndt andere dergl.chen fachen, die an der abwartung deß go.tßdiens.ß verhinder.ich seindt, vermi.ten P.yben- /der vnbrueder siche wuecher vndt die v.lfalt.g biß dahero beschehene vngcrechte übersortheilung deß nebetmenschen j»ge.deß verka.stf vndt Handl^en oder wor.n es jmmer beschehen mag. vnderlassen oder die erfahrende hierinn sth'nach besindenden d.ngen ernsthaff. ohne verschonen abgestraff. werden, sonderlich diejenige, welche in geldtvslichen ni. -ur 100 geben, sonder große abzug vff dz Hunder. jnbehal.en: jtem welche die armen no.hleidenden oder die, s° s'» ^7"'/7°77°7 7 °e^aufen oder Kauffen vnbrüederlich vndt wuecherisch übertheilen. Damit die Vnkeuscheit,Vluetschandt vn. derglychen fehler desto mehr verhüete. werden, so werden die, so ledig s.andtß sich in der Aukens»-" /sehen, vmb 10 S, d-e m dem Ehebruch ergriffen dz erste mahl 50 i?, dz andere vmb 100 k? dz dritte mit b-n-""^der ehren, d .e bluetschandt nach gstaltsame der sack an gueth, leib vndt leben gestrafft werde.., warb» auch zudz der doplete Ehebruch allwegen vihl Höher alß der einfache zu straffen ist. In allweg aber sollen die Ambtlü» ^Höher alß andere gstrafst werden vn.b derglychen fähler. Jtem daß man nach beschaffenheit der Hußhaltung-n vnd-/'söhnen n.t m,t gcldtstraff (dam.t nit die vnschuldigen Weib vndt Kinder entgelten müeßtend) sonder mit dcr'gfang-"^oder anderen le.bstraffen gegen den selbarcn verfahren solle. Man einer falsche Kundtschafft geredt hete soll der na» ^