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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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189
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Juli 1653. 189

^^^usscs da« Ucl'ereinkvinincn vom Solvllunncr ^rosten Ralh verwerfe» Niftt, zu leuchlilze» (S. RathSprowkvU vvu diesem

^vlvthurner Staatsarchiv, und die Minute» der oben citirten Schreiben im vorgenannten BandBauernkrieg cko 1053"^ ». 375. Pg,. auch Absch. 113, t'.).

I«»R

Conserenz der in den Freinmtern regierenden Orte.

Brcmgarten. Ä. bis 8. Juli.

LandcSarchiv Nivwalde».

^ Gesandte: Zürich. HanS Heinrich Wascr, Bürgermeister; Oberst Ulrich Ulrich, des Raths.^"> Landvogt Christoph Kloos, des Raths. U r i. Anton Arnold von Spiringcn, Landammann;

^kl-tus

Wipfli, alt-Landvogt der Frciäinter. Schw y z. Martiil von Rickcnbach , genannt Belmont,Mann; Wolf Dietrich Rcding, Pannerherr; Michael Schorno, alt-Slatthaltcr; Hauptmann Hans^ Zah. Unterwa lden. Johann Jmfcld, Landammailn von Obwaldcn; Jakob Christen, Land-

^»l von Nidwaldcn. Zug. Peter Trinkler, Ammann; Beat Zurlaubcn und Georg Sidler, beide

wann; Jakob Andcrmatt, des Raths. GlaruS. Jakob Feldmann, Landeshauptmann.

bei der vor ungefähr sechs Monaten entstandenen und zu feindseligen Gewaltthätigkcitcn^ ^Ichrittcneu Empörung der Untcrthancn in den Orten Bern, Luccrn, Basel und Solothurn auch mit^ ^weinen Vogteicn heimliche Einverständnisse gepflogen wurden und die XIII und zugewandten Ortesich gcnöthigt sahen, gemäß der BnndcSpflicht mit Gewalt der Waffen die ungehor-^"^^thancn zur Gebühr zu zwingen und etliche der vornehmsten Urheber und Rädelsführer anll»j Orten an Leib, Leben, Ehre und Gut ihr Verbrechen büßen zu lassen; weil auch etliche

, °^c>ncn der Freiämter mit ihren Nachbarn deö Lueerner Gebiets vielerlei Verständnisse trieben, un-^ ^ der Abmahnungeil deö LandschrciberS zu Muri und Boöwhl Zusammenkünfte hielten und Mchr-^ Schlüsse faßten, nämlich sich erklärten, kein fremdes Volk in daö Land kommen zu lassen, die Stadtsie fremdes Volk passtren lasse, mit Belagerung bedrohten, in die Stadt Mellingenhundert Mann verlegten, den Boten die obrigkeitlichen Briefe abverlangten, das Schiff bei der^ !u Lunkhofen versenkten, die Gotteshäuser HcrmetSwhl und Gnadcnthal mit Wachen bescztcn, um^ "^chncu" zu verhindern, und dabei andere Ungebühr in Wort und Werken verübten, hicmit denfz^ ^uixhr als geling Ursache gaben, die Freiämter inögesammt und die dabei thätigen Rädels-. bereu etliche bereits gcfangeil gesczt worden, besonders zur Verantwortung und zur Bestrafung^ > nachdem auch einige der obgenanntcu Gcsandteil früher schon iil Zofingcu der Bestrafung der^'N bahin citirtcil Ucbclthätcr bcPcwohnt, von dort am dritten Tage nach Mellingen sich begeben,lh»^ Gesandten der V regierenden katholischen Orte angetroffen, denselben ihre bisherigen Verhand-^'öffnet und mit denselben, namentlich mit Oberst Ulrich und seinen durch General Wcrdmüller/ netcn Miträthen über die von ihm geforderten Kriegslasten sich dahin verglichen hatten, daß die"wter theils zur Strafe wegen der Bcsczung Mellingens, theils als Eutschädigilng für Vcrschonung