174 April 1653.
daß man nach bestem Vermögen für Herstellung des Klosters mitwirken werde (10. Mai). Ben diese"Beschlüssen wurde auch dem Nuntius als Antwort auf seine Zuschrift vom 4. Mai Keuutniß gegeben.Mit Schreiben vom 27. April wünscht der Nuntius, „daß der bösen Meldung etlicher katholischer V"""thoncn die fehrncre Krefften abgestrickt werden, mit welcher selbige aus Verzwyfflung oder andrer geg""wertiger Sach halb habcndten Abscchcn gegen etwclchcu Prcdicanten in engen Tractatcn vndschafft sich befinden." In Erwiderung darauf erklärt man sich zu Allem bereit, was der katholischen^ligion zu Gutem gethan werden könne, glaubt aber besonders rathsam, durch qualificirte Geistliche, so"^lich die nationales personse wären, die den Bauersleuten theils bekannt, theils sonst angenehm seien""des Landes und Ortes Wissenschaft haben, zu dem Ruhestand und wider die Communication mit de"Prädicauten zu wirken, worüber die lucernischen Gesandten das Weitere mündlich mitzutheilcnwerden. Ii.» Was mit dem spanischen Gesandten, Grafen Casati, wegen der gegenwärtigen Zeitverh^nisse zu verhandeln ist, bleibt Lucern überlassen.
« It Aus dem vucerner Exemplar.
Man sehe auch im Abschnitte HerrschastSangclegenhciten:
Deutsche gem. Bogt, iiberh. e. Art. 6. Verwaltung im Allgemeine».
Buden. « Art. 201. Zölle.
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Conferenz der III alte» Orte summt Zug.
Brunnen. 4«»3, 47. Mai.
LandcSarchiv Nidwaldc».
Gesandte: Uri. Airtou von Spiringen, genannt Arnold, Landammann; Jost Püntiner,
ammann. Schwhz. Martiil Belmont von Rickenbach, Landammanit, Georg Aufdcrmauer, alt-L^^
ammann; Wolf Dietrich Reding, alt-Landammann und Pannerherr; Landvogt Michael Schorno, ^Statthalter. Uutcrwaldeu. Johann Jmfeld, Landammann von Obwalden; Jakob Christen,ammann, und Bartholoma Odermatt, alt-Landammanil, von Nidwalden. Z u g. Georg Sidler, Am>""Niklaus Heusler, Sekelmeister. ^
Uri'ö treue Sorge, eine reise Unterredung zu veranstalten, wie man sich wegen derwelch e in einigen lucernischen Aemtern entstanden sind und ungeachtet der gütlichen und schiedrichte^' ^Vermittelnng der sechs katholischen Orte nicht beigelegt werden konnten, sondern vielmehr stündlich ^greifen, verhalten wolle, wird dankbar anerkannt. I». Als Abgeordneter von Lucern übergibt La"^^Enstach Sonncnberg ein vom 16. Mai datirtes Schreiben von Schultheiß und Rath, laut welche" ,Unruhen in den zehn Aemtern Lucern's täglich zunehmen, alle freundlichen Anerbietungen zuUnterhandlungen und zu Vorweisung der „Gewahrsame" kein Gehör finden, im Gegentheil nach ^Vorgängen der von etwa 7000 Mann besuchten Versammlung in Hnttwyl erwartet werden müsse, h"" ^ans folgenden Mittwoch angcsezte neue Versammlung und die Aufbietung von etwa 16,000 M""