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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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April 1653. 173

Illeben werde, daß bis zu Austrug der Sache keine Dominicaner mehr in das Kloster zugelassen werdensei es ihr nicht möglich, die schwierige Bürgerschaft von wcitcrn Insolenzen gegen das Kloster zui» halten, eine Bcdingu^j, der unter diesen Umständen nicht ausgewichen werden konnte. Der bi-U>che Caplan sammt einem zweiten Geistlichen und drei Verordnete der Stadt erhielten also den Auf-"3, die Ruhe herzustellen. Allein am 22. April Abends wurde der bischöfliche Caplan durch eine DepinJnd" ^ Stadt gezwungen, sich des Klosters zu begeben; doch konnte er ein unterdessen angefertigtes^ k»ü,r von dem vorhandenen Mobiliar und das Allerhciligstc retten und Prosanirung verhüten. Als^^^"den Tage der Bürgermeister Bavier auf die Klage über Vcrlcznng des gemachten Einvcrständ-^ Autwort gab, die Entfernung des Caplanö sei nicht vom Rathc, sondern von den Zünftenl ^ Bürgerschaft ausgegangen, und als nachher auch der Rath erklärte, dieses nicht ändern zu können,^ der Dompropst im Namen des Bischofs gegen alles Unheil, so daraus entspringen möchte, Protestlkj s ^ demselben Abend noch bei dem Bischöfe cingckommcncn fünf Dcputirtcn der Bürgerschaft" au, hjx Bürgerschaft das Kloster ganz zu impatronircn und die Altäre abzubrechen gedenke;s^^^tcn zugleich, daß die Kirchcnzierdcn und was dazu gehöre an einen andern Ort gebracht werden^ Darauf wurde ihnen erwidert, ein solches Verfahren könnte den Besiz des VcltlinS in Gefahr^ ^gen, die Bürgerschaft wolle eine solche Mördergrube nicht mehr dulden, so ent-^ '3c dieß die begangene und die noch in Aussicht gestellte Gcwaltthätigkcit nicht; denn es sei Sache^.^^"dlgen Obrigkeit, sowohl die Schuld zu untersuchen, als den Schuldigen zn strafen; jedenfallsHab ^ Kirche nichts geändert werden. Dessen ungeachtet wurde in der folgenden Nacht das Vor-sts ^^<ssM)rt, die Kirchenzicrden aber in die Sacristei verschlossen. Die in Reichenau versammeltenuudc, denen der Dompropst von dem Vorgange Nachricht brachte, mißbilligten die geschehenen Jn-der GottcShauSbnnd sandte zwei Abgeordnete nach Chur, die ans ihre Vorstellungen die Ant-^llcltcn, man werde am folgenden Sonntage die Angelegenheit vor die Zünfte bringen. Wie man^"'U"»t, ist am Sonntage zwischen der Bürgerschaft und dem Rathc ein Zwist entstanden, indemVorwurf, daß er sich bei der Sache schläfrig benommen habe, sich der Acmter cntschlng,wieder sich zur Fortsezung seiner Amtsverrichtungen durch den Beschluß verständigen ließ,»^) ^ Kloster im Namen des ganzen GottcShauSbundcS im Besize behalten, weder den Dominicanern^ "'ueiu andern Ordcil übergeben, auch die Kapuziner ans dem Lande entfernt werden sollen. Fernerdaß ^^"dcn, daß man über den Ankauf des Klosters mit dem Nuntius zu unterhandeln gedenke, und^ Casali um Jnterposition angegangen werde. Unterdessen ist von dem Bischof überdie gelegten Vergehen Untersuchung angeordnet worden und wird von der Stadt

'Hebung des bischöflichen Hofes bei Nacht mit zahlreicher Mannschaft besezt und durch einige Reiterunter dem Vorgeben, daß man wegen eines Uebcrfallö der Katholischen in Sorgen sei. Jn-^icm Berichte des Bischofs auch derjenige des Ritters Rudolph von Salis, anwesenden Ge-Z»s ^ ^^holischer Religion, verglichen und snbstanzlich fast gleich erfunden worden war, doch mit demdo>, k ^ Kloster früher in unkatholischcr Leute Besiz gewesen sei und die Absicht der Bewohner^dtc> ^ "'^rscheinlich dahin gehe, eine Schule daraus zn machen, .wurde beschlossen, auch mit den Ge-^ h, Zürich und denjenigen der III Bünde darüber zu reden, die Stadt Chur zur RcstituirnngEsters zu mahnen, dem Bischof aber unter AuSdrüken freundschaftlicher Thcilnahme zu versichern,