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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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April 1653. 167

^ Münzen in ihrem alten Wcrthe unter sich circuliren zu lassen; wer jenen Beschlüssen entgegen handle," werden Nase und Ohren abgeschnitten; auf den 14./4. Mai sei eine neue Versammlung nach HuttwhlÄstest. g) einem von dem Secrctär der französischen Gesandtschaft überbrachten, vom 29. Aprilau die Aufständischen gerichteten Schreiben stellte der französische Gesandte an dem BeispieleVerderbliche innerer Unruhen vor Augen, mit der Bemerkung, daß die kaiserlichen Generaleküs Befehl haben, sich bereit zu halten, um die inucrn Zerwürfnisse ocr Eidgenossenschaft zu Erneuerungr Ansprüche zu benuzen, daß auch der spanische Gouverneur der Niederlande sein Kriegsvolk in dieW verlegt habe, eben deßwegen aber eine gütliche Ausgleichung der Streitsache für Obrigkeit und. zu wünschen sei, wozu von der Gesandtschaft gerne geholfen werde. 7) Ferner wird das ausunterm 3l)./29. April an die Gesandtschaft gerichtete Schreiben der Baucrn-Auöschüssc von Bern,^u, Solothurn und Basel mitgethcilt, welche die Versicherung aussprechen, ernstlich Ruhe und Frieden^ weiter nichts als den Genuß ihrer alten Rechte und Abschaffung der Mißbräuche zu suchen, daher^Wendung der Gesandtschaft bitten. 8) Der Bericht des Landschrcibcrs Zurlauben erzählt, was> Baden aus in die Freiämter abgeordneten Gesandten von Zürich, Unterwaldcn und Zug amzu BoSwhl mit den dahin berufenen Gcmcindcauöschüsscn verhandelt, wie die Ausschüsse vonVillmergcn und Hilfikon von ihren Gemeinden keine Aufträge mitgebracht, soudern auf dieXnbergjscheu sich berufe», nach den Acußerungen derjenigen von Muri, Bünzen, Boswhl, Sarmen-^whl, Wohlen, Niederwhl, Hegglingen, Dottikou, Wohlenswhl, Auglikon eiuige Ausschüsse vonih/^ gekommen seien-und ihnen vorgetragen hätten, daß die Rothenburger sie aufgefordert haben, zu^ Zu schwören, wozu sie, um nicht großer Gefahr auögesezt zu werden, besonders darum geneigt^ Obrigkeit fremdes Volk in das Land zu führen und es zu verheere» beabsichtige,sei ^ ^ wiederholtes Andringe» ihrer Pfarrhcrren der Beschluß auf so lauge verschoben wordenw sie die Gesinnung der andern Aemtcr Erkundigung eingeholt hätten; in Folge dessen haben^ iu Pen andern Aemtcrn Gemeinden abgehalten und beschlossen: Die Obrigkeit um Abschaffung der^Werden zu bitten; sich der lueernischen Bauern nicht anzunehmen, sondern für sich mit ihrer Obrig-hj,/" ^chandcln; fremdes Volk aber denselben mit allen ihren Kräften Hülfe zu leisten; wenn

^/wnides Volk komme und ihren Beschwerden abgeholfen werde, zur Obrigkeit zu stehen; von der^ gewärtigen, daß die Beschwerden noch vor dem Schwörtage erläutert werden; sich nicht gegen^chbaren in den Kampf führen zu lassen; doch habe Sckelmcistcr Hiltbrand von BoSwhl erklärt,i ^ gemeine Mann sich zu solcher Vereinbarung nicht verstehe, sondern sein Absehen auf die Mehen-Zw/ ^ ^ übrigen zwei Acmter richte; auch habe er über das gegen die luccrnische» UuterthanenMandat schimpflich gesprochen; ähnlicher Weise alt-Sckclmeister Keuch von Boswhl und Heinrichbvn Hilfikon; endlich, wird beigefügt, haben drei Auögcschosscne von Hitzkirch die Sarmenstorfcr

^ Zwingen wollen, zur Sache der Lueerner zu stehen. 9) Als Beilage des Berichts von Zurlaubenh ' ^'geschlossen das vom 4. Mai datirtc Ruildschreiben Hitzkirch'ö an die übrigen Acmter und eineüe von Sarmcnstorf, daß im Lucerner Gebiet zu Schongau von einem 32 Mann starken Haufenisj anderes Gut weggenommen worden und nach Versicherung gewisser Leute ein Mann mitgezogeilk'ucm Sarge zwei Ohren, einen Bart, einen Hammer, einen Pfriem zum Durchbohren der" und eine Schccre zum Abschccrcn der Bärtc mitgeführt habe; zwei der in Schongau bedrohten