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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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März und April l653. 157

^ sich und seine Mitvcrordneten Bericht über ihre Verrichtungen in Aarburg, Langenthal, Wangen,nvangcn, Lcnzburg und Ölten. I. Der 7. April wurde verwendet zur Confercnzberathung mit Sekel-^ ^ Willading, Sekclmcistcr von Werdt und Veuner Wagner, betreffend das Schreiben des AmbaffadorSlcl s' ""d die Angelegenheiten Englands und Hollands. »». Am 9. April wurden der Gcsandt-^ ^ Auftrage von Rathen und Bürgern durch Herr von Bonstctten, Landvogt Müller und Unter-er Roth Eröffnungen gemacht über die Beschwerden der Aemtcr und Städte Aarwangcn, Wangen,Acin't' Aarburg, Vurgdorf. Die Regierung wünschte, daß die Gesandtschaft die Ausschüsse dieser

bei,»' ^ ^^usclbcn Entschließungen wie die Emmcnthalcr bringen und dann dieselben auch der Huldigungihalcr^" Jene Beschwerden zeigten sich in den zehn ersten Artikeln mit denjenigen der Emmcn-

er übereinstimmend. Besondere Wünsche einzelner Acmter und Ortschaften betrafen die Theilung derKiSchrcibtaxcn, die Landsgcmcindcn, die MustcrungSkostcn, die WeibelamtSbcsczung, die^"dechnuiigeii, den Todfall, den Wildbann, den Neubruch, die Salpetcrgrabung, den Bau der Brillen^ den Ehrschatz, den Zoll, den Fischfang, die Fastnachthühuer. ES erschienen neunund-

lg Ausschüsse^ die vernommen und dann auf den folgenden Tag vorbcschicden wurden. Am gleichenlvenbi^"^" ^ Räthen und Burgern auch diese Angelegenheiten verhandelt und dabei u. a. die Noth-^ ^ lgkcjt anerkannt, die AmtSvcrwaltung der Landvögte und Amtleute einer Revision zu unterstellen,die ^ ^^ndö kamen Dekan Jakob Fenner, Pfarrer Jakob Hummel und Professor Lüthard,

hätte begrüßen und ihnen die Freude Bcrn's zu bezeugen, daß die lieben Engel sie hergeführt

Eck l ^ sandte ihnen die Regierung durch den Sckclmeistcr das Präsent. Dann machte

der Grafrnried, im Begleite der Vcnncr Willading und Stürlcr, des Sckelmeisters Tillicr,

Ab Bonstctten, Huscr, Amport, Thormann, Steiger, sowie des Syndics Pictet und des Herrn

a)an, Trcytorrenö von Gcilf den Abschiedsbesuch. Der Schultheiß sagte in seinerzierlichen langen

Feuer, so habe die Freundschaft Zürich'ö und seiner Mitcidgcnossen gegendus Zusage der Hülfcleistuug und im Aufgebot derselben, nicht minder aber in der Abordnung

^ Gesandtschaft sich bewährt.

Nack^ ^ laß d e r S t a d t B e r n an ihre Unterthanen in der Landschaft Emmcuthal und an die) l>lgemcinden derselben. Bern 1653, 4. April. (25. März alt. Kal.) Staatsarchiv B«r».

Näthe und Burger der Stadt Bern, von den Unterthanen der Landschaft Emmenthal und ihrer Nachbar-

^üegncn" derselben Ausschüsse um Bewilligung einiger Artikel gebeten, zwar geneigt, denselben in Gnaden zu

^cchc»"' die ungeziemende, eidlich verbotene Versammlung von Landsgemeinden zur Verbesserung solchen Ver-

alz anderes vor die Hand zu nehmen bewogen, haben gleichwohl durch die von den Ausschüssen der Landschaft

^chasss" Vermittler erbetenen Abgeordneten der evangelischen Orte und Zugewandten, Zürich, Glarus, Basel,

'sieben ' Außer-Rhodcn und St. Gallen, und durch das reuevolle Schuldbekennlniß der Unterthanensich

'Schüsse" der Strenge die Milde zu üben, also sich damit zu begnügen, daß die gesammtcn anwesenden Aus»genannGemeinden ihr hohes Verbrechen mit einem Fußfall vor uns dem höchsten Gewalt, im Bciscyn der

»schv,, ^hrengcsandten ganz reuig bekennt und uns, ihre verletzte Obrigkeit, underthänigst und demüthigst um Ver-"chäni"Verzeihung gebeten haben, mit aufrichtiger Erbiet- und Versprechung aller künstigen schuldigen, under-

"d>ir ""d Gehorsame und sonderlich auch der ganz willigen, frischen eidlichen Wicderhuldigung, auf Form, wie

>Anfn>° ^ ^ begehren werden^ und das; demnach wir zwar sie der Aushergebung und Verzcigung der Redliführer,er und Antreiber der vorgegangenen Unruhen und verübten Ungebühren entlassen, jedoch uns heiter und ausdrücklich