Juli 1651. 63
zu wollen; wenn es ihm genehm sei, so werden die übrigen verbündeten Orte stA) dabei gerne durch eine^bmdnung vertreten lassen, i. (S. u. Rheinthal). (S, u. Stift St. Gallen), t. (S. u. Frciämter).^ (S. u. Baden), v. (S. u. Sarganö). u. x. (S. u. Baden).
Besondere Verhandlungen der katholischen Orte (?—t"f.).
Die VII katholischen Orte werden von dem Bischof Albrccht von Basel ersucht zu glauben, daß^ mit seiner gegen den Abt von Bellclah über Verweigerung der Reichs- und Stiftsstcuer erhobenencschwcrde nicht die Orte Bern und Solothurn verklagen, sondern lediglich ein dem Reich zuständiges«stecht pflichtgemäß habe wahren und üben wollen, eben dcßwcgcn aber auch ohne Vorwisscn und Einwil-Mng des Kaisers und Reichs in eine Erörterung jener Reichsangclegcnhcit sich nicht einlassen könne.Hinauf zeigte Solothurn, daß der Abt von Bellclah unter SolothurnS Schirm stehe, es hicmit die Be-rufung auf Rcichseommissaricn nicht auf den Abt von Bellclah extcndiren lassen werde. Von den übrigenr en wurde dem Bischöfe gerathen, mit Solothurn zu unterhandeln; wenn er wünsche, daß sie oder eineser ihrigen dabei vertreten seien, werde sich Solothurn das wohl auch gefallen lassen; Berufung auf kaiser-'chc Eommissaricn möchte leicht für ihn selbst wie für die benachbarten Eidgenossen zu Weitläufigkeiten undugleichheiten führen. (S. u. Rheinthal), n». (S. u. Baden). I»I». (S. u. Sargans), rr. Da'"cht abzusehen ist, wie weit die mit den Unkatholischen im Thurgau obwaltenden Streitigkeiten führen"ud da die katholischen Orte noch viele andere Angelegenheiten haben, über welche der Papst besser münd-' ) als schriftlich informirt würde, wird nothwcndig erachtet, nach dem Herbste eine Gesandtschaft odervch eine Dcputatschaft unter dem Namen eines Agenten nach Rom abzuordnen und bei dieser Gelegcn-""t auch Herzog von Savohcn und dem Gubcrnator zu Mahland wegen der Bündnisse, dem Herzog^u Florenz aber als gutem Freunde der katholischen Eidgenossenschaft Bericht zu geben. Diese Meinung^ Jnstructionserthcilung auf nächste katholische Tagsazung in den Abschied genommen. «l«I»^ mit Spanien vcrbüudcteil Orte erhalten von dem Markgrafen von Caraecna,' spanischem Guber-'^tor in Mahland, ein den spanischen Dolmetschen Oberst Erivelli beglaubigendes Crcditiv und vonl ^'delli selbst, der wegen Unpäßlichkeit nicht persönlich erscheinen konnte, eine schriftliche Propofition, in^ chor April an den spanischen Gesandten Easati ergangene Mahnung zu Leistung der bundes
i ^Mcißen Satiöfaction entschuldigend beantwortet, baldige Bezahlung in Aussicht gestellt und die Hoffnung
> ^^csprochcn wird, daß die von den Eidgenossen gegen Mißbrauch ihrer in französischen Diensten stehenden' ^ ergriffenen Maßregeln Erfolg haben werden. Hierauf wurde erwidert: Wenn den Forderungen! / ^eils noch in spanischen Diensten stehenden, theils licenzirtcn Mannschaft und anderer Berechtigten
> ^ ^ -x^^sg^ng entsprochen sei, werde sämmtliche Kricgsmannschast heimbcrufcn werden,i Die Gesandten von Untcrwaldc», Zug, Frciburg und Appenzell nehmen das schon leztcs Jahr
> ltc Gesuch um Schild und Fenster in das Rathhaus zu Wesen abermals in den Abschied. Ebenso
> von Untcrwaldcn, Zug, katholisch Glarus und Appenzell J.-Rh. wiederum in den Abschied genommen; besuch Wappen und Fenster in die neue Kirche zu Goldau. fl". Da man verspürt, daß auf
> von Zürich und Glarus Information und Bericht hin den Schiedorten der unkatholischcn Religion! ^ ^ochtsa^x per katholischen Orte in der Streitigkeit wegen Utwhl und Lustorf nicht gcnugjam bc